Video: Bundesratswahl in gefährlichen Zeiten: Führungsstärke zählt. NZZ fordert EU-Unterwerfung. SP-Wermuth ist kein Demokrat. Zug bleibt bürgerlich, SVP gewinnt
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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 5. Oktober 2026. Wer wird Nachfolger, wer wird Nachfolgerin des Abtritts? der im Bund betretenden SVP-Bundesratski Parmelin. Das ist die grosse Frage, die jetzt in den Medien, aber auch im Bundeshaus diskutiert wird. Parmelin hat sich grossen Respekt, ja auch Bewunderung erworben. In seiner langen Amtszeit 2015 kam er als Aussenseiter, als Unterschätzter in den Bundesrat. Man hat ihm nicht wahnsinnig viel zugetraut, doch der Stille, der heimliche Gigant aus Bursin, Kanton Vatata, grosse... Akzente gesetzt und Meilensteine hinterlassen im Bereich des Freihandels. Da hat er Resultate geliefert und das war dann am Schluss sozusagen die ganz grosse Schleuderfahrt. Er musste ja zusammen mit Helen Budliger Artieda ausbaden, was da die Kollegin, die Finanzministerin Karin Keller-Sutter mit ihrem vermasselten Trump-Telefonat angerichtet hat im Zollstreit. Das ist noch nicht ausgestanden. Deshalb hier ein Wermutstropfen, dass da die beiden Chefverhandler nun das Weite suchen bzw. sich verabschieden, obwohl hier noch nicht die endgültige Lösung gefunden ist. Das kann man kritisieren, aber insgesamt geht Guy Parmelin sicherlich als einer jener Bundesräte in den Ruhestand, die man in bestem Andenken und auch in bestem Ansehen halten wird. Die Frage aber jetzt, wer kommt nach? Und da scheint mir etwas in den Medien noch überhaupt nicht realisiert worden zu sein. Kein Wunder, wenn eben die meisten Journalisten vor allem bequem hinter ihren Bildschirmen sitzen und nicht in die Welt rausgehen und gar noch nicht realisiert haben, wie gefährlich, wie explosiv die Lage in diesem Europa ist, in diesem Friedhof einstiger Grossmächte, aber eben in einem Europa, in einer Europäischen Union, in der sich die einzelnen Staaten, allem voran Deutschland, plötzlich wieder aufführen, als wären sie da militärische Grossmächte, Militaristen ohne Militär. mit einer Politik der Eskalation gegenüber der Atommacht Russland, die mit einem skurrilen Selbstvertrauen, das gar nicht mehr in der Wirklichkeit verwurzelt ist, in Erscheinung treten, von ihrer Seite her den Krieg eskalieren, in der Ukraine sich dann wundern, warum die Russen gegen eskalieren. Das ist die Situation. Wir stehen in Europa, meine Damen und Herren, und jetzt rede ich von einem Kontinent, nicht von einem politischen Begriff, Europa als... Politischer Rechtssubjekt gibt es nicht. Es gibt die Europäische Union, die hat aber mit Europa herzlich wenig zu tun. Die ist in vielerlei Hinsicht das Gegenteil von Europa. Aber in Europa, in diesem Teil der eurasischen Kontinentalplatte, stehen wir einem Dritten Weltkrieg so nahe wie noch nie, seit 1945. Und das will man gar nicht zur Kenntnis nehmen. Gerade auch in unseren Medien wird das nicht abgestreift. wird das sozusagen als Propaganda, als Angstmacherei. dargestellt und völlig falsch wahrgenommen. Denn diese Gefahr ist real und wir müssen uns in der Schweiz damit auseinandersetzen. Und das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bundesratswahl. Deshalb keine Leichtmatrosen und Konsenskandidaten, da die sich kantenlos ins Kollektiv, da ins Kollegium einfügen. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jetzt echte Führungspersönlichkeiten haben, die sich durchsetzen können, die ihre Departemente führen können, die nicht einfach als Anhängsel der Verwaltung das abnicken, was man ihnen da vorgibt und vorstanzt und vorschreibt, die stehenbleiben können im Gegenwind, die auch in wichtigen Identitätsfragen der Schweiz Orientierung geben können und natürlich an bewährten... soliden bürgerlichen Grundsätzen festhalten. Und hier ist natürlich vor allem die SVP gefordert, die jetzt bei der Neutralitätsinitiative keinen besonders starken Eindruck oder einen kämpferischen Eindruck hinterlassen hat. Da hat man eben auch den Eindruck, dass es sich um eine Partei mittlerweile handelt, die es sich ganz gut gehen lässt, die etwas bequem geworden ist da in den Machtetagen nach vielen Erfolgen, jetzt auch wieder am Wochenende im Kanton Zug. das ist Erfreulich ja, eine bürgerliche Regierung im Kanton Zug. Alle sind wiedergewählt worden. Der Kanton Zug hat auch grossen Erfolg aufgrund dieser bürgerlichen Politik. Und im Zuger Kantonsparlament hat die SVP einmal mehr zugelegt. Das ist immer schwierig auch zu verkraften, wenn eine Partei sehr, sehr erfolgreich ist. Dann fängt man eben an, die Machtkalkulationen, die Pöstchen plötzlich wieder als wichtiger erscheinen zu lassen, als sie sind. und entsprechend dann eben Leute aufzustellen. denen man am ehesten zutraut, dass sie von den anderen auch gewählt werden. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass man jetzt den Leuten und auch sich selber klarmacht, dass wir in gefährlichen Zeiten stehen. Und schauen Sie nach Deutschland, schauen Sie nach Frankreich, wohin falsche Politik führen kann, wohin eine EU-Annäherung führen kann. Ich meine, diese beiden ehemaligen Paradestaaten der Europäischen Union hängen heute an lebenserhaltenden Systemen geradezu. Die sind ja ein Schatten ihrer selbst. treten aber in dieser Schwäche mit einer überkompensierenden Macker, mit einer Grössenallüre auf, die überhaupt nicht gedeckt wird durch die Wirklichkeit. Und da jetzt einfach sich irgendwo durchschlängeln zu wollen mit entsprechenden Kandidaten, das halte ich für eine falsche, oder das hielte ich für eine falsche Strategie. Ich glaube nicht, dass die SVP das machen wird, aber ich glaube, man muss jetzt mit Leuten... in diese Nachfolgewahl einsteigen, die wirklich führungsstark sind, die durchsetzungsstark sind, die ganz klar senkrecht auf den schweizerischen Werten stehen, und das heisst auf der Unabhängigkeit und damit verbunden eben auch mit der schweizerischen Neutralität. Und es ist ja fast beängstigend, aber auch ein bisschen amüsant, aber vor allem beängstigend, wenn ich sehe, wie in den Schweizer Medien die Aussagen des russischen Präsidenten Putin anlässlich der Valdei-Konferenz zur Schweiz einfach weggewischt werden, weggelächelt werden. Eben amüsant ist das vor allem deshalb, weil Journalisten, die sich jetzt noch nicht durch besonders aktive Globetrotter Unternehmungen ausgezeichnet haben, also Leute, die vor allem hinter ihrem eigenen Bildschirm in ihrem bequemen Büro sitzen, die kritisieren jetzt da Kollegen, die rausgehen und mit den entsprechenden Akteuren reden. Und sie sind gar nicht bereit aufzunehmen und zu hören, was da der Präsident Russlands zu sagen hat zur Schweiz. Er hat nämlich gesagt, die Schweiz hat dann Attraktivität verloren, aufgrund der Preisgabe des Bankkundengeheimnisses und der Neutralität. Das bedauere er und empfehle den Kleinstaaten, ihre Unabhängigkeit, ihre Handlungsfreiheit zu verteidigen. Und darüber könnte man ja mal diskutieren. Und Putin hat fraglos recht, auch wenn da einigen der Absender dieser Botschaft nicht passen mag. Aber das ist auch schon ein Zeichen der geistigen Verkümmerung. wenn man Ideen oder Aussagen nur noch danach beurteilt, wer sie geäussert hat. Also wir sind in gefährlichen Zeiten aussenpolitisch, auf jeden Fall, so nahe wie nie einem dritten Weltkrieg, und innenpolitisch, selbstverständlich auch. Man muss die ganze Thematik der Schweizer Armee, das muss man aufräumen, das Asylunwesen ist noch nicht beigelegt. Wir haben hier Fragen der Unabhängigkeit, der Neutralität, die auch innerhalb der Schweiz umstritten sind. innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten sind. Und da muss eine SVP mit ihrer Verantwortung, mit ihrer gesonderten Stellung, sicherlich mit herausragenden und tatsächlich auch bereits bewährten Führungspersonen in Erscheinung treten. Und da die, ich sage jetzt mal etwas, die leise Treter und die, die sich da kompromissmässig im Konsens-Mitte-Bereich bewegen, Das ist meines Erachtens im Moment nicht unbedingt. die glückliche Wahl oder das wäre der falsche Weg. Welche Personen da in Frage kommen, darüber werden wir sicherlich auch in der Weltwoche dann am nächsten Donnerstag etwas eingehen, uns beschäftigen. Aber ich glaube einfach mal von der Grundfrage, von der Grundausrichtung. Hier sind durchsetzungsstarke, führungserprobte Persönlichkeiten gefragt. Und das bringen nicht alle Namen mit, die jetzt da in den ersten Ausmachungen herumgeistern. Nehmen wir gleich die erste wichtige Frage jetzt nach der verpassten Abstimmung über die Neutralität. Da hat die SVP nicht bewiesen, dass sie wirklich kämpft, dass sie da auch im Gegenwind diese ganzen Russland-Problematik, man hat ja versucht die Neutralität hier als eine A pro Putin. Geschichte hinzustellen, das zeigt ja auch, dass viele noch gar nicht wiederbegriffen haben, was Neutralität ist. Da muss man eben Überzeugungsarbeit leisten, muss man hinstehen, muss man erklären können, das wurde alles verpasst. Aber jetzt kommt ja dann gleich die grosse Auseinandersetzung um die bilateralen drei, wie sie irreführend genannt werden. Die sind nicht bilateral, das ist ein Unterwerfungsvertrag mit einer massiv staatsrechtlichen, staatspolitischen, demokratiepolitischen Komponente. die Schweiz gibt. Volksrechte ab nach Brüssel. Die Schweiz unterstellt sich einem fremden Gesetzgeber, einer fremden Gerichtsbarkeit und fremden Sanktionen. Das ist die Situation. Das heisst, das ist ein Souveränitätsverlust des Souveräns des Bürgers und der Kantone. Und dass wir nicht an einem Punkt sind, das unbestritten ist, das über so eine Frage, die aktiv in unsere Verfassung eingreift, ein doppeltes Mehr, ein Ständemehr notwendig ist, dass es dazu stundenlange Debatten sogar im Ständerat braucht. also in der Kantonskammer, und dass sich nicht mal alle Kantonsvertreter einig sind. Und dass eine grosse, eins der wirklich bürgerlichen Parteien, die FDP, in dieser Frage im Grunde gegen das Ständemehr ist und auch für diesen Vertrag, für die Unterwerfung. Das zeigt, was für schwierige, fast seelenspalterische Fragen da auf die Schweiz zukommen. Und ich lese heute Morgen in der Neuen Zürcher Zeitung einen grossen Artikel. Die NZZ weibelt ja wahnsinnig für diese EU. Unterwerfung. Sie kritisiert zwar laufend in ihrer Berichterstattung die Europäische Union, sie macht sich zum Teil lustig über den Niedergang von Frankreich und Deutschland, aber der Schweiz rät sich institutionell an dieses, ja mittlerweile auch institutionelle und bürokratische Krebsgeschwür von Brüssel anzudocken. Das sind ja unglaubliche, fast schizophrenen Anwandlungen, die eben Ausdruck sind der Verwirrung, der Orientierungslosigkeit in unserer Politik und in unseren Medien. Gesamte Zuger Kantonsregierung wiedergewählt. Das ist ein Lichtblick des heutigen Tages jetzt aus bürgerlicher Sicht. Für alle, die Freude daran haben, dass nicht in allen Kantonen und Städten die Linken Oberwasser haben. Zug ein zutiefst bürgerlicher Kanton und eine ganz beeindruckende Erfolgsgeschichte, die da hingelegt wurde. Und im Kantonsparlament hat die SVP ebenfalls sehr stark zugelegt. Dann im Kanton Wallis. Schweizer Politiker wollen Elon Musks Investitionspläne verhindern. Ja, Elon Musk möchte Starlink-Antennen aufstellen, um das ein Satellitennetzwerk aus dem Kanton Wallis heraus bespielen zu können. Ich habe da auch ein Unbehagen. Ich bin kein Gegner von Elon Musk, aber es stimmt, was Fabian Molina da sagt, der SP-Nationalrat und aussenpolitische Sprecher dieser Partei. Da hat er recht, auch wenn ich kein Fan von Fabian Molina bin. Man soll eben eine gute... Aussagen nicht notwendiger auf den Absender zurückführen, sondern aufgrund der Aussage beurteilen. Und er sagt, und da hat er recht, dass eben diese Infrastruktur, Starlink, eine Kriegsinfrastruktur ist, dass eben sie eingesetzt wird, um den Krieg gegen Russland zu führen, und zwar einseitig, weil die Russen keinen Zugriff auf Starlink haben. Deshalb sollte die Schweiz auf keinen Fall diese Antennen installieren. Das würde in Russland ganz klar als Bruch der Neutralität und als weiteres weitere Kriegsmassnahmen der Schweiz empfunden werden. Und auch wenn man sich das wegwischt und nicht wegwahrhaben möchte, wie so eine lästige Fliege, die einem da immer wieder ins Blick fällt, schwirrt die Schweiz ist heute Kriegspartei gegen die Atommacht Russland mit der Übernahme der Wirtschaftssanktionen. Und diese zynische Herunterspielung des Wirtschaftskrieges zur Nichtigkeit, zu den bloßen Sanktionen, man nimmt immer diese sterilen Begriffe, Wirtschaftskrieg ist Hungerkrieg. dass die Brotsperre Da geht es darum, ein Land zu strangulieren, seine Bürger auszuhungern. Das ist noch schlimmer als militärischer Krieg, weil er nicht unterscheidet zwischen Kombatanten und zivilen Menschen. Das ist ein Terrorkrieg. Wirtschaftskrieg ist Terrorkrieg und die Schweiz beteiligt sich am Wirtschaftskrieg gegen Russland. Wenn sie diese Starlink-Satelliten im Kanton Wallis aufstellen würden, dann stellen wir unser Gebiet auch als Basis zur Verfügung. der Kriegsführung gegen Russland im Weltraum mit Satelliten. Das dürfen wir nicht tun. Das ist, wie wenn wir den Amerikanern Flugplätze zur Verfügung stellen würden. den Ukrainen, von denen aus sie dann Angriffe fliegen könnten, wo auch immer, gegen russische Ziele. Das ist jetzt nicht sozusagen geografisch das Thema. Nein, also da muss die Schweiz aufpassen. Der Bund hebt die Wirtschaftsprognose für das nächste Jahr an. Darüber haben wir gesprochen. Und dann ist mir aufgefallen, dass Cedric Wermuth, der SP-Co-Chef und Nationalrat, ein ziemlich kurioses Verständnis. des Ständemeers hat, also des Föderalismus in unserem Land, der Frage, was die Kantone zu sagen haben. Die Kantone als souveräne Gebietskörperschaften, in denen eben möglichst viele Entscheidungen getroffen werden sollten, vor allem auch Entscheidungen, die die Souveränität der Kantone betreffen. Und das ist natürlich mit diesen Unterwerfungsverträgen der EU zweifellos der Fall. Was aber sagt der SP-Nationalrat im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung? Ich hoffe sehr, dass der Nationalrat diesen Fehlentscheid, also dass man für das Ständemeer ist, korrigiert. Das Ständemeer ist einer der grossen Fallstricke, ein Fallstrick. Die Souveränität der Kantone, das Recht der Kantone, ihre Souveränität wahrzunehmen, das Menschenrecht der Kantone auf ihre Souveränität, das wird von... Co-Präsidenten, Co-Chef der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz als Fallstrick bezeichnet. Da sehen Sie in den Abgrund eines seelenlosen Zentralismus, der am liebsten, und darum sind Sie natürlich auch für Brüssel da die Genossen, weil Sie ganz genau wissen, dass in Brüssel in dieser Zentrale, die sich ja betrügerisch in Glaspalästen aufstellt, überall sind Glasfassaden. Warum? weil es eben die intransparenteste Organisation überhaupt ist. Die versuchen also architektonisch abzuleugnen, wegzuleugnen, was sie im Kern sind, nämlich schlimmster Byzantinismus. Und da wollen die Sozialdemokraten hin, weil sie eben keine Demokraten sind, weil sie zutiefst antidemokratisch, undemokratisch, tyrannisch und diktatorisch denken. Und das kommt in solchen Ausdrücken zum Vorschein. Fallstrick kantonale Souveränität, Fallstrick Ständemehr. Natürlich sind für solche Politiker wie Wermuth auch die Volksrechte ein Fallstrick, weil eben das Volk nicht unbedingt diesen radikalen Ideen folgt, die er da auf den Klappentexten seiner marxistischen Klassiker gelesen hat. Und deshalb streben eben die Sozialdemokraten immer mehr in diese übergeordneten Institutionen hinein, weil sie dort unter Ausschaltung der Demokratie entsprechend handeln können. Und warum hat sich denn Deutschland und Frankreich... Warum hat sich die EU insgesamt immer stärker nach links bewegt, auch in Richtung eines wirklichkeitsfremden Moralismus, der jetzt in der Aussenpolitik nach Corona, Klima und Migration, auch in der Aussenpolitik, gewaltige und vielleicht die grössten Katastrophen anzurichten droht, weil dort das Volk nichts zu sagen hat. Und wenn das Volk nichts mehr zu sagen hat, dann bildet sich eine politische Klasse, die die Länder... nicht mehr nach den Interessen der Bevölkerung, sondern nach den Interessen der Politiker führt. Und das wünscht sich Cedric Wermuth und darum sind für ihn Volksrechte, Kantonalrechte, Fallstricke. Aber es ist ja schön, wie das zum Ausdruck kommt. Das sind Fallstricke für seine Machtanmassungen. Das ist die Demokratie und darum ist er dagegen. Droht der Schweiz ein Stromalarm aus Brüssel? Ja, dieses Stromabkommen, das man uns als absolute Notwendigkeit verkaufen konnte, wie er wollte. wird immer kritischer gesehen, dass eben Brüssel, sollten wir dieses Stromabkommen im Zuge der Unterwerfungsverträge unterschreiben, dass Brüssel eben sagen könnte bei Mangellagen, ja jetzt müsst ihr so und so handeln, die Schweiz muss jetzt ihren Strom abgeben und so weiter. Man gewinnt auch da Zugriffsrechte. Auf unsere Stromversorgung könnte der Schweiz auch befehlen, dass sie bei gewissen Mangellagen weniger Strom verbraucht. Alles ist zentralistisch. Die Fallstricke der Demokratie wird ausgeschaltet in diesem EU-Zentralismus, in dieser Diktatgesellschaft, in diesem EU-Autoritarismus, der unter Ausschaltung jener demokratischen Institutionen, denen wir in der Schweiz den Erfolg verdanken, insbesondere direkte Demokratie und Föderalismus, einfach schalten und walten könnte, wie er wollte. Drohnenangriffe, Ausweitung des Krieges in der Ukraine, das müssen wir uns einfach bewusst sein. Und Friedrich Merz, der deutsche Kriegskanzler, der weitere Militärhilfe versprochen hat, der Ukraine, der gewillt ist, obwohl ihm zu Hause die Felle davon schwimmen, sich immer tiefer in diesen Krieg hineinzureiten. Das ist ein Nachbarland der Schweiz, meine Damen und Herren. Und ich frage mich einfach, was braucht es noch, bis die Schweizer realisieren, Wie wichtig die klassische, die bewährte, die integrale Neutralität ist für unser Land und eben nicht diese flexible Neutralität, die geeignet ist, uns in diese wahnsinnigen Kriege, jetzt die da von der EU auch mit befeuert werden, hineingezogen zu werden. Aber da sind wir noch weit entfernt, auch heute Morgen im Tagesanzeiger wieder. Europa muss Russland zeigen, dass sein Schattenkrieg einen Preis hat. Ein Artikel von Dominik Eigenmann, dem Brüssel-Korrespondenten. Und da fängt der Betrug schon im Titel an. Europa muss Russland zeigen. Was ist Europa, meine Damen und Herren? Europa gibt es gar nicht. Das ist keine Rechtspersönlichkeit, das ist kein völkerrechtliches Subjekt. Europa ist ein Gebiet und Russland gehört übrigens auch zu Europa. Da fängt doch der ganze Irre für und da fängt doch die Gaunerei bereits in den Begriffen an. Das ist auch so ein Gaunerwort. Europa soll ein erhebendes Gefühl geben. Wer Europa sagt, will betrügen, meine Damen und Herren. Das kommt hier ganz klar zum Ausdruck. dieser Schattenkrieg. Was ist das für ein Schattenkrieg? Das ist eben ein Schattenkrieg, der gar kein Schattenkrieg ist, sondern ein Krieg Russlands aufgrund eben auch der von der EU ermöglichten Eskalation der ukrainischen Angriffe tief auf russisches Gebiet. Und deshalb haben wir in Russland eine Diskussion, dass man sagt, jawohl, wir müssen auch die Unterstützer angreifen. Und das ist brandgefährlich und man wird diesen Konflikt nicht los mit einseitigen Schuldzuweisungen und Fingerzeigen und dem eigenen selbstherrlichen Wohlgefühl, man habe alles richtig gemacht. Der Westen hat eben riesige Fehler gemacht in diesem Ukraine-Krieg. Unverzeihlich ist, dass Putin selber einen kleineren Staat angreift. Ja, das darf man kritisieren, das ist zu verurteilen. Aber der Krieg in der Ukraine hat nicht angefangen am 24. Februar 2022, sondern hat viel früher angefangen, hat im Grunde angefangen, als die NATO begonnen hat, die Ukraine, Georgien und andere Staaten in die NATO nehmen zu wollen, sozusagen. ins unmittelbare Einflussgebiet Russlands sich einzumischen, was die Amerikaner ja nie tolerieren würden, wenn man es an ihrer Grenze machen würde. Also auch vor diesem Hintergrund noch einmal der Appell, dass die Feststellung, dass eben in Bern jetzt wirklich keine Schönwetterkapitäne und Eichmatrosen da aufs Kommando deckt, also zum Glück nicht mit solchen massiven Vorrechten ausgestattet ist, in den Bundesrat gewählt werden, sondern führungserprobte Durchsetzungsstarke. Meine Damen und Herren, das war's. Jetzt kurze Pause, dann melde ich mich zurück mit der internationalen Nachrichtenübersicht und wünsche Ihnen jetzt schon einen tollen Start in diese neue Oktoberwoche. Vielleicht sind die einen oder anderen von Ihnen schon in den Herbstferien. Wir haben uns da auch ein Wochenende in den Bergen gegönnt, werden dann aber demnächst wieder im Flachland anzutreffen sein. Bis dann, bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. 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Bundesratswahl in gefährlichen Zeiten: Führungsstärke zählt. NZZ fordert EU-Unterwerfung. SP-Wermuth ist kein Demokrat. Zug bleibt bürgerlich, SVP gewinnt

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Bundesratswahl in gefährlichen Zeiten: Führungsstärke zählt. NZZ fordert EU-Unterwerfung. SP-Wermuth ist kein Demokrat. Zug bleibt bürgerlich, SVP gewinnt
Bundesratswahl in gefährlichen Zeiten: Führungsstärke zählt. NZZ fordert EU-Unterwerfung. SP-Wermuth ist kein Demokrat. Zug bleibt bürgerlich, SVP gewinnt
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Kapitel

  1. Begrüssung und Einführung
  2. Diskussion über Parmelins Nachfolge
  3. Medienkritik und geopolitische Lage
  4. SVP und Neutralitätsinitiative
  5. Bedeutung starker Führungspersönlichkeiten
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