Der britische Premierminister Keir Starmer hat Elon Musk vorgeworfen, sich in die britische Politik einzumischen und Spannungen im Land zu verschärfen. Musk habe «in den vergangenen Tagen erneut in unsere Politik eingegriffen und versucht, Zwietracht zu säen», sagte Starmer am Donnerstag in London.
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Hintergrund ist die Debatte um den Mord an dem 18-jährigen Studenten Henry Nowak in Southampton. Starmer verwies auf einen Aufruf von Nowaks Vater, den Fall nicht für «Spaltung, Hass und Spannungen» zu nutzen.
Musk hatte den Umgang der Polizei mit dem Fall auf seiner Plattform X wiederholt kritisiert. Zudem bot er der Familie an, eine Klage gegen die Polizei zu finanzieren.
Auslöser der Kontroverse war ein während des Gerichtsverfahrens veröffentlichtes Video. Darauf ist zu sehen, wie der schwer verletzte Nowak von Polizisten in Handschellen gelegt wird. Der 18-Jährige verliert später das Bewusstsein und stirbt.
Der 23-jährige Vickrum Digwa wurde am Montag wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 21 Jahren verurteilt. Nach Angaben des Gerichts hatte er im Dezember 2025 mit einem zeremoniellen Messer der Sikh-Gemeinschaft auf Nowak eingestochen.
Die britische Polizei kündigte inzwischen an, sowohl ihre Anti-Rassismus-Richtlinien als auch das Vorgehen der beteiligten Beamten in diesem Fall zu überprüfen.