Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sich erneut mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen – diesmal über vier Stunden lang in St. Petersburg. Das Gespräch drehte sich laut Kreml um eine mögliche Lösung des Ukraine-Kriegs. Konkrete Ergebnisse wurden bisher nicht bekannt.
Sputnik
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte der russischen Nachrichtenagentur Interfax, das Treffen sei eine Gelegenheit gewesen, die russischen Sorgen darzulegen. Witkoff habe eine persönliche Botschaft von US-Präsident Donald Trump überbracht. Ein weiteres Telefonat zwischen Putin und Trump sei nicht ausgeschlossen.
Trump selbst übte kurz vor dem Treffen öffentlich Druck auf Moskau aus. Auf Truth Social forderte er: «Russland muss sich bewegen. Zu viele Menschen sterben, Tausende pro Woche, in einem schrecklichen und sinnlosen Krieg.»
Hintergrund des Besuchs ist der Versuch der USA, noch im laufenden Monat eine 30-tägige Feuerpause zu vermitteln. Während die ukrainische Seite dem Vorschlag bereits zugestimmt hat, knüpft Putin seine Zustimmung an bislang nicht näher erläuterte Bedingungen.
Witkoff war bereits mehrfach nach Russland gereist, zuletzt im März und im Februar, ebenfalls zu Gesprächen mit Putin.