Die USA ziehen rund 5000 Soldaten aus Deutschland ab. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth habe die Verlegung bereits angeordnet, der Abzug solle innerhalb von sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen werden.
Parnell erklärte: «Der Kriegsminister hat den Abzug von rund 5000 Soldaten aus Deutschland angeordnet. Diese Entscheidung folgt einer gründlichen Überprüfung der Truppenstärke des Verteidigungsministeriums in Europa und trägt den Erfordernissen und der Lage vor Ort Rechnung. Wir gehen davon aus, dass der Abzug in den nächsten sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein wird.»
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Hintergrund ist ein Streit zwischen den USA und europäischen Nato-Partnern im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, die Truppenstärke in Deutschland zu überprüfen. Auch Italien und Spanien könnten von einer Reduktion betroffen sein.
Deutschland zählt zu den wichtigsten Standorten des US-Militärs ausserhalb der Vereinigten Staaten. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums waren Ende des vergangenen Jahres mehr als 36.000 aktive Soldaten in Deutschland stationiert, dazu rund 1500 Reservisten sowie etwa 11.500 zivile Mitarbeiter.
Zentrale Einrichtungen wie das Hauptquartier des European Command und des Africa Command befinden sich weiterhin in Deutschland. Auch die Ramstein Air Base bleibt eine wichtige Drehscheibe für Militäroperationen. Das Militärkrankenhaus Landstuhl ist laut Angaben nicht vom Abzug betroffen. Ein Teil der verlegten Soldaten könnte später an anderen Standorten eingesetzt werden.