Weltwoche-Verleger und Chefredaktor Roger Köppel nahm an einem öffentlichen Debattenformat an der Universität Zürich teil. Studenten und weitere Besucher konnten dem ehemaligen SVP-Nationalrat am Mikrofon Fragen stellen oder Kritik äussern. Organisiert wurde der Anlass vom Verband der Studierenden der Universität Zürich. Vor Ort verfolgten rund 300 Personen die Diskussion.
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Köppel erklärte zu Beginn, der Austausch über politische Differenzen sei für die Schweiz wichtig. Eine Universität müsse ein Ort sein, an dem Meinungsvielfalt besonders ausgeprägt sei.
Die Studenten thematisierten unter anderem Meinungsfreiheit, Migration, Russland, den Umgang mit Experten, Klima, Diskriminierung, Cannabis-Legalisierung und Gewalt gegen Frauen.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Protesten einer kleinen, mutmasslich der Antifa zuzurechnenden Gruppe. Rund ein Dutzend vermummte Personen störten die Debatte wiederholt mit Trillerpfeifen, Buhrufen und Parolen wie «Köppel raus». Die Demonstranten versuchten während der gesamten Debatte den Besuchern die Sicht auf Köppel und sein Gegenüber zu blockieren und hielten ein Plakat mit der Aufschrift «UZH nazifrei» hoch.
Unter Trillerpfeifen und Antifa-Parolen: Roger Köppel spricht mit Studenten über Meinungsfreiheit, Russland und Migration
— Die Weltwoche (@Weltwoche) May 20, 2026
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Die Aktivisten belagerten auch das Mikrofon. Köppel kritisierte dies als Versuch, die Diskussion zu verhindern. Köppel sagte: «Die Gruppe hat immer wieder über Respekt gesprochen – und stellt sich hier wie Bodyguards vor die Mikrofone.» Die Mehrheit der Anwesenden hörte der Debatte jedoch ruhig zu.