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Unglaublich: Im Kanton Aargau wurde eine Lehrerin von Islam-Gangs drangsaliert, bis sie kündigen musste. Die Politik schläft seit Jahren

Was für ein erschütternder Fall in einer Aargauer Schulgemeinde. Da meldete sich eine Lehrerin in einer Live-Sendung von Weltwoche-Verleger und Chefredaktor Roger Köppel zu Wort und erzählte von den schlimmen Zuständen an ihrer Schule, wo sie Dritt- und Fünftklässler unterrichtete.

 

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Der Grossteil der Schüler sei muslimischer Herkunft gewesen. Die Lehrerin wurde dort dermassen von Kindern drangsaliert, und bedroht, dass sie kündigte und wegzog.

FRANK RUMPENHORST / KEYSTONE
ARCHIV - 05
FRANK RUMPENHORST / KEYSTONE

Diese Geschichte ist leider typisch ist für die Schweiz. Wir sind wahre Weltmeister darin, Konflikten aus dem Weg zu gehen, indem wir in einer Art vorauseilendem Gehorsam alle Stolpersteine aus dem Weg räumen, noch bevor sie sich als Hindernis in den Weg stellen.

Man muss sich dafür nur an die epischen Debatten über die Befreiung vom Schwimmunterricht für muslimische Schulkinder, das Kopftuchverbot im Unterricht oder auch das Schweinefleischverbot an einzelnen Schulen zurückerinnern. Es gab immer ein paar Gutmenschen, die mit dem Verweis auf Toleranz den Muslimen in der Schweiz Sonderrechte einräumen wollen.

Diese Solidarität führt nicht zu einer besseren Integration von Migranten, sie führt schnurstracks zu muslimischen Parallelgesellschaften, welche der übrigen Schweiz ihre Regeln aufzwingen wollen.

Wie kann eine Schulbehörde nur schon zulassen, dass in einer Klasse gegen 90 Prozent muslimische Kinder sitzen, wie es bei der Aargauer Lehrerin der Fall war?

In Eschenbach im Kanton St. Gallen wollte man eine zum Islam konvertierte Deutsche als Lehrperson mit Kopftuch einstellen. Die Eltern haben sich aber zur Wehr gesetzt, und das Anstellungsverhältnis kam nicht zustande.

Vor drei Jahren forderten muslimische Studenten der Universität in Genf auf dem Campus einen Gebetsraum. Dabei sind gemäss der Kantonsverfassung Kultushandlungen auf dem gesamten Uni-Gelände untersagt.

Neulich im Thurgauischen hat die muslimische Gemeinschaft versucht, zu einem separaten Friedhofteil zu kommen. Auch hier intervenierten die Einheimischen mit Erfolg.

Die Stimmbürger haben vor Jahren ein Gesichtsverhüllungsverbot und ein Minarettverbot angenommen und unmissverständliche Zeichen gesetzt, dass sie keine Sonderbehandlung für den Islam in der Schweiz wünschen.

Wer nicht gewillt ist, sich hier unseren Regeln und Gepflogenheiten anzupassen, soll dorthin zurückkehren, wo er hergekommen ist. Das muss künftig der Masstab unserer Ausländerpolitik sein.

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