Ungarns Wahlsieger Péter Magyar zeigt sich offen für eine pragmatische Zusammenarbeit mit China. Dies erklärte er am Montag auf einer Pressekonferenz nach dem Wahlsieg seiner Tisza-Partei. China sei «eines der wichtigsten und stärksten Länder der Welt», und eine Kooperation liege im Interesse beider Seiten.
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Magyar kündigte an, den Austausch mit Peking ausbauen zu wollen. «Ich würde mich sehr freuen, Peking zu besuchen, und wir würden uns auch sehr freuen, chinesische Führungspersönlichkeiten hier in Ungarn zu empfangen», sagte er.
Bestehende chinesische Investitionsprojekte in Ungarn sollen überprüft werden. Ziel sei jedoch nicht, diese zu stoppen oder zu schwächen. Vielmehr gehe es darum, sicherzustellen, dass sie den Standards der Europäischen Union und Ungarns in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Arbeit entsprechen.
Zugleich betonte Magyar die wirtschaftliche Bedeutung solcher Projekte. Diese könnten vorteilhaft sein, wenn Lieferketten aufgebaut werden, ungarische kleine und mittlere Unternehmen eingebunden sind und Wertschöpfung im Land entsteht.
«Wir heissen Investoren herzlich willkommen – wir müssen nur gemeinsame Interessen finden», erklärte Magyar.