Eine Mehrheit der US-Bevölkerung lehnt den Militäreinsatz im Iran ab. Dies berichtet die Washington Post. Demnach halten 61 Prozent der Befragten das Vorgehen der US-Regierung gegen Teheran für einen Fehler.
Der Wert gehört laut Bericht zu den höchsten Ablehnungsraten für militärische Einsätze in der jüngeren US-Geschichte. Vergleichbar kritisch hätten die Amerikaner zuletzt den Vietnamkrieg und den Irakkrieg beurteilt.
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Die Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den politischen Lagern. Während Anhänger der Republikanischen Partei den Einsatz mehrheitlich unterstützen, überwiegt bei Demokraten und unabhängigen Wählern die Ablehnung.
Als wichtige Gründe nennen viele Befragte wirtschaftliche Sorgen. Steigende Lebenshaltungskosten und höhere Benzinpreise werden demnach mit dem Konflikt in Verbindung gebracht. Zudem befürchten viele eine Schwächung der US-Wirtschaft oder eine mögliche Rezession.
Zweifel bestehen auch am strategischen Nutzen des Einsatzes. Eine Mehrheit der Befragten glaubt nicht daran, dass das Ziel einer Zerstörung des iranischen Atomprogramms erreicht wird. Gleichzeitig wächst die Sorge vor neuen Sicherheitsrisiken, darunter eine mögliche Zunahme von Terrorismus und eine weitere Destabilisierung der Region.