Im Bund ziert sich die CDU noch, offen mit Linken anzubandeln. Doch in der Provinz ist man weiter. Die CDU-Regierungschefs von Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder Hessen lassen sich von ihren grünen und roten Koalitionspartnern nicht nur treiben. Sie geben oft selbst die Richtung vor – linksum marsch.
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Ganz zu schweigen von Thüringen, wo Mario Voigt nur dank Duldung durch Neokommunisten regiert.
Den Vogel aber schiesst Berlins Bürgermeister Kai Wegner ab, die schwarze Abrissbirne bürgerlicher Politik: Er bürgert ruckzuck Migranten ein, schreckt vor Enteignungen nicht zurück, und nun überholt ihn ausgerechnet der Hamburger SPD-Kollege Peter Tschentscher rechts: Er rügt, dass Berlin vier illegale Afghanen im Kirchenasyl schützt.
Der Wähler aber fragt sich, wann das rote Virus auf Kanzler Friedrich Merz übergreift, wann er dem linken Druck erliegt. Der Lackmustest kommt nach der Sommerpause, beim neuen Versuch, drei Verfassungsrichter zu wählen.
Knickt die CDU ein, steuert sie auf den Müllhaufen der Geschichte zu. Dort, wo schon die Christdemokraten aus Italien liegen.