US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben ihr Gipfeltreffen in Peking mit demonstrativer Einigkeit und positiven Signalen beendet. Beide Seiten betonten nach den Gesprächen die Stabilität der Beziehungen zwischen den beiden Grossmächten. Das berichtet die New York Times.
Trump erklärte bei einem Treffen im Pekinger Machtzentrum Zhongnanhai, Xi sei «wirklich ein Freund geworden». Zudem sagte er, beide Seiten hätten «viele verschiedene Probleme gelöst». Xi sprach von einem «historischen und symbolischen» Besuch. China und die USA hätten eine «neue bilaterale Beziehung auf Grundlage konstruktiver strategischer Stabilität» geschaffen.
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Im Zentrum der Gespräche standen unter anderem Handelsfragen, Taiwan sowie der Krieg gegen Iran. Laut chinesischen Staatsmedien warnte Xi Trump dabei vor einer Eskalation in der Taiwan-Frage. Ein falscher Umgang mit Taiwan könne zu «Konflikten» und einer «extrem gefährlichen Situation» führen.
US-Aussenminister Marco Rubio erklärte nach dem Gipfel, die amerikanische Taiwan-Politik bleibe unverändert. «Unsere Politik in der Taiwan-Frage ist unverändert», sagte Rubio in einem Interview mit NBC News. Jede erzwungene Veränderung des Status quo wäre problematisch. Gleichzeitig betonte Rubio, China bevorzuge aus Sicht Washingtons weiterhin eine friedliche Eingliederung Taiwans.
Auch wirtschaftlich sendeten beide Seiten positive Signale. Trump sprach von «fantastischen Handelsabkommen» und erklärte, China wolle 200 Boeing-Flugzeuge bestellen. Eine offizielle Bestätigung aus Peking blieb zunächst aus. Das chinesische Aussenministerium erklärte lediglich, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern seien «gegenseitig vorteilhaft».
Das Treffen war der erste Besuch eines amerikanischen Präsidenten in China seit fast zehn Jahren. Nach Jahren wachsender Spannungen zwischen Washington und Peking bemühten sich beide Seiten sichtbar um einen stabileren und berechenbareren Umgang miteinander.