Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trump-Xi-Gipfel: Chinas Staatschef hat Japans Aufrüstung hart kritisiert

Anhören ( 1 min )
Trump-Xi-Gipfel: Chinas Staatschef hat Japans Aufrüstung hart kritisiert
Trump-Xi-Gipfel: Chinas Staatschef hat Japans Aufrüstung hart kritisiert
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Chinas Staatschef Xi Jinping hat bei seinem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump Japans zunehmende Aufrüstung scharf kritisiert. Das berichtet die Financial Times. Xi habe Japans «Remilitarisierung» in ungewöhnlich scharfem Ton angegriffen und sich dabei insbesondere gegen die steigenden Verteidigungsausgaben der Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi gewandt.

Kyodo News via AP, File
Xi Jinping und Sanae Takaichi beim Treffen in Gyeongju
Kyodo News via AP, File

Demnach war die Diskussion über Japan der emotionalste Teil des zweitägigen Treffens in Peking. Xi argumentierte laut Teilnehmern lautstark und warnte Washington indirekt vor einer weiteren militärischen Stärkung Tokios. Trump habe darauf entgegnet, Japan müsse angesichts der Bedrohung durch Nordkorea seine Sicherheitsrolle ausbauen. Ob er dabei auch China erwähnte, blieb offen.

Hintergrund des Streits ist die zunehmend angespannte Lage im Pazifik. Japan bezeichnet China seit 2023 offiziell als «grösste strategische Herausforderung». In den jüngsten Verteidigungsdokumenten verweist Tokio auf chinesische Militäraktivitäten rund um Taiwan sowie auf die engere Zusammenarbeit zwischen Peking und Moskau. China wiederum wirft Japan seit Monaten vor, seine pazifistische Nachkriegsordnung schrittweise aufzugeben.

Das chinesische Aussenministerium erklärte zuletzt, Japans Verteidigungsbudget steige bereits im 14. Jahr in Folge. «Es zeigt erneut, dass Japans Maske als ‹Land des Friedens› fällt», hiess es aus Peking. China selbst erhöhte seine Militärausgaben laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri zuletzt um 7,4 Prozent auf 336 Milliarden Dollar. Japan gab rund 62 Milliarden Dollar aus.

In Tokio wächst gleichzeitig die Unsicherheit über die Verlässlichkeit der USA. Verzögerungen bei amerikanischen Waffenlieferungen sowie Trumps Aussagen zu Taiwan verstärken die Sorge, Washington könnte seine Sicherheitsgarantien gegenüber Verbündeten relativieren.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.