Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, «in zehn bis zwölf Tagen» zu Verhandlungen bereit zu sein und nicht erst in fünfzig Tagen, wie er zunächst vorgeschlagen hatte. Der Kreml reagierte scharf auf die plötzliche Verkürzung des Ultimatums, derweil der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Trump ausdrücklich dankte und von einem «wichtigen Schritt zum Frieden» sprach.
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Laut Trump soll Moskau künftig nur noch «zehn bis zwölf Tage» Zeit haben, um auf diplomatische Angebote zu reagieren – andernfalls drohten Sanktionen gegen russische Handelspartner. Bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer betonte Trump, das Zeitfenster sei bewusst eng gesetzt worden, um den Druck zu erhöhen.
Selenskyj erklärte in einer Videobotschaft: Frieden durch Stärke sei möglich, weil Russland die Sanktionen und die daraus entstehenden Verluste spüre. Zudem kündigte er die personelle Aufstockung der Spezialeinheiten des Geheimdienstes SBU an, die zuletzt mit Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland für Aufsehen gesorgt hatten.
In Moskau stiess Trumps Vorstoss auf massive Kritik. Der frühere Präsident Dmitri Medwedew warnte auf der Plattform X: Trump müsse bedenken, dass jedes Ultimatum ein Schritt auf dem Weg zum Krieg sei. «Nicht zwischen Russland und der Ukraine, sondern mit seinem eigenen Land.»