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Trump stellt klar: Die USA verkaufen Patriot-Waffen an die Nato, die reicht sie dann weiter an die Ukraine

Donald Trump hat sich offiziell vom Ukraine-Krieg verabschiedet.

Waffen werden die USA nicht mehr direkt liefern. Stattdessen verkaufen sie Patriot-Systeme an die Nato, und die reicht sie dann weiter. Geht mich nichts an.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte sass daneben und nickte brav wie ein Wackeldackel auf der Hutablage.

Damit besänftigt Trump seine Maga-Anhänger. Denen ist die Ukraine schnuppe. Sie wollen nur nicht ihre Steuern für diesen Krieg hinauswerfen.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
NATO Secretary General Mark Rutte speaks as President Donald Trump listens during a meeting in the Oval Office of the White House, Monday, July 14, 2025, in Washington
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Auf Putin wiederum ist Trump offenbar doch nicht so sauer, wie es die europäischen Kriegstreiber erhofft haben. Er gab ihm eine Frist von fünfzig Tagen. Genug Zeit, um eine russische Sommer-Offensive erfolgreich abzuschliessen. Dann sieht die Welt schon wieder anders aus.

Auch von dem Vorschlagshammer-Sanktionspaket, mit dem US-Senator Lindsey Graham seit Monaten hausieren geht, war nicht mehr die Rede. Er droht Russlands verbliebenen Handelspartnern mit horrenden Strafzöllen von 500 Prozent. Höchstens 100, meint Trump jetzt. Und auch nicht gleich.

Trump war eindeutig: Das ist Joe Bidens Krieg, nicht seiner. Der Vorgänger hatte ihn den Europäern eingebrockt, jetzt sollen sie ihn gefälligst auslöffeln. Bis zum bitteren Ende.

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