Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trump soll Verteidigungsminister Hegseth nach Aussagen über US-Truppen in Polen gerügt haben

Anhören ( 1 min )
Trump soll Verteidigungsminister Hegseth nach Aussagen über US-Truppen in Polen gerügt haben
Trump soll Verteidigungsminister Hegseth nach Aussagen über US-Truppen in Polen gerügt haben
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gerät nach widersprüchlichen Entscheidungen zur Stationierung amerikanischer Soldaten in Polen zunehmend unter Druck. Auslöser ist ein Bericht des Wall Street Journal, wonach Hegseth zunächst die Verlegung von 4000 US-Soldaten nach Polen gestoppt haben soll, bevor Präsident Donald Trump wenig später die Entsendung von 5000 Soldaten ankündigte.

MAXIM SHEMETOV / POOL / KEYSTONE
epa12955752 US President Donald Trump (R) and US Defense Secretary Pete Hegseth attend a welcome ceremony at the Great Hall of the People in Beijing, China, 14 May 2026
MAXIM SHEMETOV / POOL / KEYSTONE

Laut dem Bericht soll Trump über die Entscheidung des Pentagons nicht informiert gewesen sein. Unter Berufung auf zwei US-Beamte schreibt die Zeitung, der Präsident habe Hegseth in einem Telefonat scharf kritisiert und wissen wollen, weshalb der Einsatz gestoppt worden sei. Trump habe dabei betont, die USA sollten Polen als engen Verbündeten nicht schlecht behandeln.

In Polen sorgte der Vorgang für Irritationen. Ein Berater des polnischen Präsidenten, Karol Nawrocki, sprach bei einer Veranstaltung von Politico von «chaotischer Kommunikation» und einem «Missverständnis innerhalb des Pentagons». Auch innerhalb der Republikanischen Partei gab es Kritik. Der republikanische Kongressabgeordnete Don Bacon erklärte, die polnische Regierung sei nicht einmal vorab informiert worden. Dies sei eine «Blamage für unser Land».

Der frühere US-General Ben Hodges äusserte Zweifel an der Abstimmung zwischen Weissem Haus und Pentagon. Entweder seien beide Seiten «inkompetent oder es gibt zwischen ihnen null Kommunikation», sagte Hodges. Über Hegseth erklärte er, dieser sollte «vielleicht zurücktreten».

Das Weisse Haus wies Spekulationen über einen Konflikt zurück. Sprecherin Anna Kelly erklärte, Präsident Trump schätze Hegseths Arbeit bei der Umsetzung der America-First-Agenda im Militär. Auch das Pentagon erklärte, Trump und Hegseth stünden bei den Truppenbewegungen in Europa «im Gleichschritt».

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.