Donald Trump lädt Russlands Präsidenten Wladimir Putin indirekt zum G-20-Gipfel 2026 in Florida ein. Ein ranghoher Vertreter der US-Regierung erklärte: «Alle G-20-Mitglieder werden eingeladen, an den Ministertreffen und dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs teilzunehmen.»
Damit wäre auch Putin eingeschlossen, obwohl er seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine 2022 an keinem Gipfel mehr teilgenommen hat. US-Präsident Donald Trump bezeichnete eine mögliche Teilnahme Putins als «wahrscheinlich sehr hilfreich». Gleichzeitig äusserte er Zweifel, dass der Kreml-Chef tatsächlich erscheinen werde. Entscheidend ist: Anders als in Staaten, die den Internationalen Strafgerichtshof anerkennen, droht Putin in den USA keine Festnahme.
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In Moskau wurden die Signale aus Washington positiv aufgenommen. Russische Staatsmedien sprechen von einer Einladung «auf höchster Ebene». Die Aussicht auf eine Rückkehr Putins auf die grosse internationale Bühne wird als politisches Entgegenkommen gewertet.
Hintergrund: Russland war nach der Annexion der Krim 2014 aus der G-8 ausgeschlossen worden, ist aber weiterhin Mitglied der G-20. Beim letzten Gipfel 2025 in Südafrika blieb Putin fern, auch wegen eines internationalen Haftbefehls.