Im Umfeld von US-Präsident Donald Trump laufen offenbar Vorbereitungen für eine neue 250-Dollar-Banknote mit dem Porträt des Präsidenten. Das berichtet die Washington Post. Demnach sollen Vertraute Trumps im US-Finanzministerium die zuständige Behörde bereits aufgefordert haben, erste Entwürfe und Prototypen für einen Jubiläumsschein zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit vorzubereiten.
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Gemäss dem Bericht treiben insbesondere US-Schatzmeister Brandon Beach und dessen Berater Mike Brown das Vorhaben voran. Ein erster Entwurf soll bereits existieren. Der britische Künstler Iain Alexander erklärte, das Design stamme von ihm und sei mit Trump persönlich abgestimmt worden. Der Präsident habe Änderungswünsche eingebracht, darunter Details zur Farbgestaltung und ein spezielles «250»-Logo für die Jubiläumsfeiern.
Das Projekt stösst jedoch auf rechtliche Hürden. Nach geltendem US-Recht dürfen grundsätzlich nur verstorbene Personen auf Banknoten abgebildet werden. Zudem ist ein 250-Dollar-Schein bislang gesetzlich nicht vorgesehen. Der frühere Direktor der für die Herstellung von Banknoten zuständigen Behörde Bureau of Engraving and Printing (BEP), Larry Felix, erklärte laut Bericht, für eine solche Banknote sei die Zustimmung des Kongresses erforderlich.
Innerhalb der Behörde soll das Vorhaben bereits zu Spannungen geführt haben. Die bisherige BEP-Leiterin Patricia Solimene hat sich gemäss dem Bericht gegen das Projekt ausgesprochen und auf rechtliche Probleme hingewiesen. Kurz darauf sei sie versetzt worden. Ob die neue Banknote tatsächlich eingeführt wird, entscheidet letztlich der Kongress. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag republikanischer Abgeordneter liegt bereits vor.
Die geplante Banknote wäre Teil der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten am 4. Juli 2026. Trump hat für das Jubiläumsjahr bereits mehrere symbolträchtige Projekte angekündigt, darunter einen «Garden of Heroes» mit 250 Statuen sowie einen monumentalen Triumphbogen in Washington.