Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Trotz Kritik aus Europa: Slowakischer Ministerpräsident Fico fordert nach Treffen mit Putin neue Zusammenarbeit mit Russland

Anhören ( 1 min )
Trotz Kritik aus Europa: Slowakischer Ministerpräsident Fico fordert nach Treffen mit Putin neue Zusammenarbeit mit Russland
Trotz Kritik aus Europa: Slowakischer Ministerpräsident Fico fordert nach Treffen mit Putin neue Zusammenarbeit mit Russland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat bei seinem Besuch in Moskau vor einem neuen «Eisernen Vorhang» zwischen Europa und Russland gewarnt. In einem Video auf dem Rückflug nach Bratislava erklärte Fico, er lehne eine dauerhafte politische und wirtschaftliche Abschottung Russlands durch die Europäische Union ab. Stattdessen rief er zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Moskau auf.

MARTIN DIVISEK / KEYSTONE
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in Bratislava
MARTIN DIVISEK / KEYSTONE

Der slowakische Regierungschef erklärte, seine Regierung habe «Interesse an normalen freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen» zu Russland und zu allen Staaten, die daran interessiert seien. Fico hatte zuvor in Moskau an den Feierlichkeiten zum russischen «Tag des Sieges» teilgenommen und dort auch Präsident Wladimir Putin getroffen.

Besonders scharf kritisierte Fico die Energiepolitik der Europäischen Union. Die Absicht Brüssels, sich vollständig von russischen Energielieferungen zu lösen, bezeichnete er als «ideologisch» und wirtschaftlich schädlich. Es sei ein Fehler, «aus Hass gegen Russland eine Energieabhängigkeit durch eine andere zu ersetzen» – diesmal durch teureres amerikanisches Gas und Öl.

Die Slowakei gehört innerhalb der EU weiterhin zu den Ländern mit der grössten Abhängigkeit von russischer Energie. Die Regierung in Bratislava macht die Ukraine mitverantwortlich für wirtschaftliche Probleme des Landes, nachdem Kiew Anfang 2025 die Durchleitung russischen Gases gestoppt hatte. Als Anfang 2026 zusätzlich kein russisches Öl mehr über ukrainisches Gebiet floss, rief die Slowakei sogar einen «Erdölnotstand» aus.

Ficos Russlandkurs sorgt in Europa seit längerem für Kritik. Bereits seine Reise nach Moskau stiess auf Widerstand: Die baltischen EU- und Nato-Staaten Estland, Lettland und Litauen verweigerten dem slowakischen Regierungschef Überflugrechte. Für die baltischen Staaten gilt der 9. Mai nicht primär als Tag des Sieges über Hitler-Deutschland, sondern als Beginn der erneuten sowjetischen Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.