Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Strafanzeige wegen Verleumdung gegen EU-Turbo und FDP-Nationalrat Simon Michel. Die Kommission wird seine parlamentarische Immunität garantiert nicht aufheben – es sei denn, er will es selber

Anhören ( 1 min )
Strafanzeige wegen Verleumdung gegen EU-Turbo und FDP-Nationalrat Simon Michel. Die Kommission wird seine parlamentarische Immunität garantiert nicht aufheben – es sei denn, er will es selber
Strafanzeige wegen Verleumdung gegen EU-Turbo und FDP-Nationalrat Simon Michel. Die Kommission wird seine parlamentarische Immunität garantiert nicht aufheben – es sei denn, er will es selber
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach einer Anzeige gegen Karin Keller-Sutter und ihre Entourage wegen angeblicher Indiskretionen in Zusammenhang mit dem Telefongespräch zwischen der Finanzministerin und US-Präsident Donald Trump, hat nun auch der Solothurner Unternehmer Simon Michel eine Ehrverletzungsklage am Hals.

Dies hat der Solothurner Unternehmer und EU-Turbo bestätigt. So machte Michel über den Kurznachrichtendienst X öffentlich, dass er von der Immunitätskommission darüber informiert wurde, dass bei der Staatsanwaltschaft Solothurn die Anzeige eines Bürgers wegen Ehrverletzung eingegangen ist und ein Antrag auf Aufhebung seiner Immunität gestellt wurde. Welche Michel-Episode einen unbekannten Schweizer Bürger dazu veranlasste, eine Strafanzeige gegen den Solothurner einzureichen, weiss man nicht.

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Simon Michel, FDP-SO, spricht zur Beziehung der Schweiz zur EU, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 9
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Geht es um seine Reaktion auf einen Gastbeitrag von alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann? Der frühere Wirtschaftsminister hatte sich vor der FDP-Delegiertenversammlung in einem Zeitungsbericht kritisch über die neuen EU-Verträge geäussert. Was dem EU-Euphoriker Michel nicht passte. Worauf er über die Plattform X Schneider-Ammann die zu einer solchen Stellungnahme nötigen Fähigkeiten absprach. Nach einem Aufschrei in der Öffentlichkeit entschuldigte sich Michel sodann beim alt Bundesrat.

Egal, ob es mit dieser Geschichte zusammenhängt oder mit einer anderen Michel-Entgleisung – man darf mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Fachkommission seine Immunität nicht aufheben wird.

Eigentlich läuft der Trend auch eher umgekehrt: Jedenfalls wurde in letzter Zeit viel darüber diskutiert, dass Personen des politischen Lebens viele Drohungen und Beleidigungen ertragen müssten, und ob man Beleidigungstatbestände gegen Politiker nicht strafrechtlich verschärfen sollte. Dass Politiker selber auch Ehrverletzungen begehen oder andere beschimpfen, kommt eher selten vor. Wenn doch, dann sollten sie mit dem gleichen Massstab gemessen werden wie jeder Normalbürger, der sich nicht hinter einer parlamentarischen Immunität verstecken kann.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.