Luzern ist neu der Kanton mit den tiefsten Unternehmenssteuern der Schweiz. Das geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens PWC hervor. Demnach liegt der effektive Unternehmenssteuersatz in Luzern 2026 bei 11,66 Prozent. Zug folgt mit 11,71 Prozent knapp dahinter.
Damit verliert Zug erstmals den Spitzenplatz bei den tiefsten Unternehmenssteuern. Laut PWC sank der effektive Steuersatz in Luzern im laufenden Jahr stärker als jener in Zug. Insgesamt blieben die Steuersätze nach Einführung der OECD-Mindeststeuer im Jahr 2024 jedoch weitgehend stabil.
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Besonders hoch sind die Unternehmenssteuern laut der Untersuchung weiterhin in Bern und Zürich. Dort liegen die effektiven Steuersätze jeweils bei rund 20 Prozent. Acht Kantone senkten ihre Steuersätze im Jahr 2026. Dazu zählen neben Luzern und Zug auch Zürich. Vier Kantone erhöhten ihre Unternehmenssteuern leicht, darunter Basel-Stadt, Solothurn, Jura und Schaffhausen.
Die Analyse zeigt zudem, dass die Zentralschweiz im nationalen Vergleich weiterhin zu den steuergünstigsten Regionen zählt. Auch im internationalen Vergleich schneiden mehrere Schweizer Kantone laut PWC günstig ab. Innerhalb der Europäischen Union seien die Unternehmenssteuern nur in Ungarn tiefer als in Luzern.
Für die Studie verglich PWC die effektiven Unternehmenssteuersätze der Schweizer Kantone. Berücksichtigt wurden dabei die Belastungen auf kantonaler, kommunaler und Bundesebene. Die OECD-Mindeststeuer hatte in mehreren Staaten Anpassungen der Unternehmensbesteuerung ausgelöst. In der Schweiz blieben die Unterschiede zwischen den Kantonen jedoch weiterhin deutlich sichtbar.