Stringer/Keystone
Die St. Galler Regierung hat das vorgesehene Impfobligatorium aus der Revision des Gesundheitsgesetzes gestrichen. Dies teilte der Kanton am Freitag mit. Die Regelung war in der Vernehmlassung auf breite Ablehnung gestossen.
Ursprünglich wollte die Regierung bestimmte Impfungen bei erheblicher Gefährdungslage und für besonders betroffene Bevölkerungsgruppen für obligatorisch erklären.
Während der Vernehmlassung wurde der Vorschlag scharf kritisiert. Am 14. Februar fanden in der Stadt St. Gallen zwei Kundgebungen gegen das geplante Impfobligatorium statt. Auch in den Stellungnahmen der Fraktionen des Kantonsrats stiess die Regelung auf Widerstand. Die Regierung verzichtete deshalb auf die entsprechende Bestimmung.