Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

SRF beruft sich im Fall von Patrick Fischer auf «professionelles Verhalten» und «journalistische Standards». Beides spielte in der Corona-Zeit bei den SRG-Kanälen keine Rolle

Anhören ( 1 min )
SRF beruft sich im Fall von Patrick Fischer auf «professionelles Verhalten» und «journalistische Standards». Beides spielte in der Corona-Zeit bei den SRG-Kanälen keine Rolle
SRF beruft sich im Fall von Patrick Fischer auf «professionelles Verhalten» und «journalistische Standards». Beides spielte in der Corona-Zeit bei den SRG-Kanälen keine Rolle
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Volksmund weiss: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Bei SRF kann man lange darauf warten, dass interne Kritik an einem eigenen Mann laut wird.

Gregor Meier, Nachrichtenchef beim Schweizer Fernsehen, wirft sich in die Bresche für Pascal Schmitz, der die Affäre rund um Patrick Fischer, den Ex-Trainer der Hockey-Nati, losgetreten hatte. Seit Tagen wird Schmitz in den sozialen Medien dafür von vielen harsch kritisiert.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
SRF-Logo beim Fernsehstudio Leutschenbach in Zuerich (Symbolbild)
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Auf Linkedin schreibt Georg Meier nun, sein Kollege habe sich «professionell verhalten und seinen Job als Journalist gemacht». Damit meint der Nachrichtenchef die Tatsache, dass Pascal Schmitz die freiwillige Information von Fischer über die Zertifikatsfälschung für eine Story genutzt hat.

Der Entscheid, das zu tun, sei in der Chefredaktion getroffen worden, «weil es nicht ein vertrauliches off-the-record-Gespräch war». Als Mitwisser hätte SRF gegen «unsere journalistischen Standards» verstossen, wenn man das Ganze nicht publik gemacht hätte.

Eine bescheidene Frage dazu: Wo war Gregor Meier mit seinen «journalistischen Standards», als es darum ging, nach 2020 die Corona-Politik zu durchleuchten? Wo blieb das «professionelle Verhalten», als die sogenannte Impfung bei SRF blindlings angepriesen und Kritiker der Massnahmen pauschal diffamiert wurden?

Meier weiter: «Ein Journalist, der die Wahrheit ans Licht bringt, ist nicht ein Verräter und nicht ein Denunziant. Sondern einer, der seinen Job richtig macht.»

Auch wieder eine solche Binsenwahrheit, die in der Corona-Zeit von SRF mit Füssen getreten wurde. Niemand dort versuchte damals, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Und man tut es bis heute nicht.

Es ist nicht die Wahrheit, die SRF im Fall von Patrick Fischer verteidigt. Es ist der Versuch, die Wahrheit weiter zu verschleiern.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.