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Spesenskandal beim Verfassungsschutz? Mitarbeiter sollen bei Reisekosten getrickst haben

Rund dreissig Anwärter beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) haben nach Informationen der Bild-Zeitung Reisekosten in erheblichem Umfang erschlichen. Die Auszubildenden sollen reguläre Bahntickets für Heimreisen gebucht, diese storniert und durch günstigere Spartickets ersetzt haben – bei der Abrechnung reichten sie jedoch die teuren Tickets ein. Der Differenzbetrag floss offenbar in die eigene Tasche.

ANDREAS ARNOLD / KEYSTONE
Spesenskandal beim Verfassungsschutz? Mitarbeiter sollen bei Reisekosten getrickst haben
ANDREAS ARNOLD / KEYSTONE

Wie eine Sprecherin des BfV der Bild bestätigte, wurde die Betrugsmasche Ende 2024 entdeckt. In der Folge leitete das Amt disziplinarrechtliche Massnahmen ein. Mehrere Anwärter mussten den Dienst verlassen, andere wurden sanktioniert.

Auch ein internes Jubiläumsfest mit mehr als 2000 Gästen sorgte jüngst für Unmut. Die langen Wartezeiten an den Sicherheitsschleusen hätten gegnerischen Diensten das Fotografieren von Mitarbeitern ermöglicht, heisst es. Für zusätzliche Brisanz sorgt der Verdacht, dass ein geplanter Starkstromanschluss für Food-Trucks – geschätzte Kosten: bis zu 90.000 Euro – nach Stornierung zu einer Strafzahlung von 21.000 Euro geführt haben könnte. Der Bundesrechnungshof prüft den Fall.

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