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Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Andy Grote (SPD), widerspricht Aussagen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zur Kriminalitätsentwicklung. «Das würde ich dann vielleicht ein bisschen anders akzentuieren», sagte Grote mit Blick auf dessen Aussagen zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2025.
Grote verwies darauf, dass die Zahl ausländischer Tatverdächtiger um 2,7 Prozent gesunken sei. Bei Zuwanderern liege der Rückgang sogar bei 9,2 Prozent. Zudem handle es sich teilweise um Täter, die nicht in Deutschland lebten, etwa reisende Täter bei Einbruchskriminalität. Insgesamt betonte Grote eine langfristig positive Entwicklung. «Deutschland ist eigentlich über die Jahrzehnte ein immer sichereres Land geworden», sagte er.
Zuvor hatte Bundesinnenminister Dobrindt bei der Vorstellung der Statistik von einer «erheblichen Überrepräsentanz von ausländischen Tatverdächtigen» gesprochen. Gemessen an der Tatverdächtigenbelastungszahl liege diese in allen Altersgruppen mindestens doppelt so hoch wie bei deutschen Tatverdächtigen.