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SpaceX: Elon Musk plant grössten Börsengang der Geschichte

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Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX bereitet laut einem Bericht der Financial Times den grössten Börsengang der Geschichte vor. Das Unternehmen habe am Mittwochabend die Unterlagen für einen Börsengang an der Nasdaq eingereicht. Diskutiert werde eine Kapitalaufnahme von rund 75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von bis zu 1,75 Billionen Dollar. Damit würde SpaceX auf einen Schlag zu den wertvollsten Firmen der Welt aufsteigen.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Elon Musk bei einem Staatsdinner in der Grossen Halle des Volkes in Peking
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Der Börsengang gilt als Startschuss für eine neue Welle gigantischer Technologie-Emissionen an der Wall Street. Neben SpaceX sollen auch die KI-Unternehmen Open AI und Anthropic noch in diesem Jahr ihre Börsenpläne konkretisieren. Banken und Investoren setzen dabei auf den anhaltenden Boom rund um künstliche Intelligenz.

Aus den Unterlagen geht hervor, dass SpaceX seinen Umsatz im ersten Quartal 2026 um 15,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar steigern konnte. Gleichzeitig schrieb das Unternehmen operativ jedoch weiterhin rote Zahlen und meldete einen Verlust von 1,9 Milliarden Dollar. Besonders hohe Kosten verursacht derzeit die KI-Sparte des Konzerns. Diese erzielte im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden Dollar Umsatz, machte jedoch einen operativen Verlust von 6,4 Milliarden Dollar. Gleichzeitig investierte SpaceX rund 12,7 Milliarden Dollar in den Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur.

Zum wichtigsten Gewinnbringer entwickelte sich dagegen das Satelliteninternet Starlink. Die Sparte setzte 2025 rund 11,4 Milliarden Dollar um – fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr – und erzielte einen operativen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar. SpaceX bezeichnet künstliche Intelligenz dennoch als grösste wirtschaftliche Chance «der Menschheitsgeschichte» und sieht dort ein Marktpotenzial von mehr als 28 Billionen Dollar.

Der Börsengang würde Elon Musks Machtstellung weiter ausbauen. Bereits heute kontrolliert der Unternehmer dank spezieller Aktienklassen rund 85 Prozent der Stimmrechte bei SpaceX. Neben dem Raumfahrtkonzern führt Musk weiterhin Tesla sowie mehrere weitere Technologieunternehmen. In den Börsenunterlagen weist SpaceX selbst auf mögliche Interessenkonflikte hin, etwa bei der Verteilung von Musks Zeit und geschäftlichen Prioritäten.

Zugleich listet das Unternehmen ungewöhnlich weitreichende Risiken auf. Genannt werden unter anderem Kollisionen von Satelliten mit Weltraumschrott, regulatorische Hürden sowie die technische Unsicherheit bei Projekten rund um KI, Mondwirtschaft und bemannte Marsmissionen. Manche dieser Vorhaben könnten «niemals kommerziell tragfähig» werden, heisst es in den Unterlagen.

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