Die Inflation in der Schweiz bleibt niedrig – legt jedoch leicht zu. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilte, stieg die Teuerungsrate im Juli auf 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Juni hatte der Wert noch bei 0,1 Prozent gelegen. Verantwortlich für den Anstieg seien vor allem höhere Preise bei Hotels, privatem Verkehr und Zusatzunterkünften.
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Demgegenüber sanken die Kosten für Flugreisen, Pauschalferien sowie für Kleidung und Schuhe. Die sogenannte Kerninflation – also bereinigt um Energie und Nahrungsmittel – liegt bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich und ging im Monatsvergleich um 0,1 Prozent zurück.
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der grenzüberschreitende Vergleiche erlaubt, stieg im Monatsvergleich um 0,3 Prozent und im Jahresvergleich um 0,1 Prozent.
Damit bleibt die Schweiz ein Ausreisser im europäischen Kontext: Während viele Nachbarländer weiterhin mit deutlich höheren Teuerungsraten kämpfen, scheint sich die Lage hierzulande zu stabilisieren. Die Notenbank dürfte den sanften Preisdruck als Bestätigung für ihre zurückhaltende Zinspolitik sehen.