US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf die Schweiz in den laufenden Verhandlungen über ein Handelsabkommen. In einem Interview mit CNBC sagte Trump, die Schweiz zahle derzeit «nur ein bisschen», sie sollte jedoch «viel mehr zahlen». Er fügte hinzu: «Wir werden das schon etwas erhöhen.»
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Es sind derzeit Gespräche über ein formelles Abkommen zwischen beiden Ländern im Gange. Bundespräsident Guy Parmelin traf dazu in der vergangenen Woche in Washington den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Zu den laufenden Verhandlungen äusserte sich Parmelin nicht im Detail, betonte jedoch, es gehe darum, einen klaren und verlässlichen Rahmen zu schaffen.
Trump kritisiert wiederholt das Handelsdefizit der USA gegenüber der Schweiz, das er auf rund 40 Milliarden Dollar beziffert. Bereits im Januar hatte er am World Economic Forum in Davos entsprechende Vorwürfe geäussert. Aktuell liegt ein US-Strafzoll auf Schweizer Produkte bei 15 Prozent, nachdem dieser zuvor deutlich höher angesetzt war.
Parallel dazu hat die US-Zollbehörde mit der Rückzahlung unrechtmässig erhobener Zölle begonnen. Grundlage ist ein Entscheid des Supreme Court vom Februar, der bestimmte im April 2025 eingeführte Zölle für illegal erklärte. Gemäss Medienberichten könnten Schweizer Unternehmen Rückforderungen von rund 1,5 Milliarden Franken geltend machen.