Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Donnerstag, dem 16. Juli 2026. Heute mit der neuen gedruckten Weltwoche. Immer eine Freude, sie vorzustellen. Der Rhythmus ist hoch, der Erscheinungstag kommt immer wieder schneller, als man denkt. Und unsere Titelgeschichte hier mit einer etwas antikisierten Postkarte gestaltet Bundesland Schweiz, Deutschland regiert. die Eidgenossenschaft. Das hätten sie jetzt nicht gedacht. Aber tatsächlich muss man zu diesem Befund kommen, wenn man den Einfluss der deutschen Politik auf die schweizerische Politik etwas genauer unter die Lupe nimmt, unter besonderer Berücksichtigung jenes Teils der Zuwanderung, der auch aus Deutschland in die Schweiz stattfindet. Und aus deutscher Sicht betrachtet muss man sich mal die Frage stellen, warum eigentlich wandern pro Jahr 35'000, 40'000 meist sehr gut qualifizierte Deutsche in die Schweiz ab? Abstimmung mit den Füssen, dieses Misstrauensvotum müsste eigentlich gestoppt werden. Mein Held, Preel Embolo, Alex Bauer, hält dagegen. Auch weitere Beiträge beschäftigen sich noch mit dem Ausscheiden der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Gestern übrigens das Spiel zwischen England und Argentinien und die Argentinier haben es irgendwie noch gedreht, 2-1. Hätte ich nicht gedacht, ich glaube die Engländer packen das, aber geknickt wird also nichts aus dem WM-Final und nichts aus dem... Weltmeisterschaftstraum 60 Jahre nach dem Titel im Wembley-Stadion. Rettet das Literargymnasium Remi Bühl Zürcher Bildungsdirektion beseitigt eine der ruhmreichsten Schulen der Schweiz. Das ist ein unglaublicher Schildbürgerstreich, dass Zürichs Bildungsdirektion tatsächlich eine der nobelsten, edelsten, traditions- und eben ruhmreichsten... Bildungsstätten des Landes, nämlich das Literargymnasium Remi-Bühl, im Zuge einer Renovation in einen anderen Stadtteil verfrachtet. Das geht ja noch. Aber dieser Teil der Kantonsschule Remi-Bühl bleibt dann dort. Noch ist nicht klar, was der Name sein wird. Vielleicht Kantonsschule Seefeld oder so irgendetwas. Das ist jetzt ein Schildbürgerstreich der Zürcher Behörden, die ohne Not Eine tolle Schule, man könnte sagen einen Brand von einer Schule, einfach auf den Komposthaufen der Geschichte werfen. Ich habe das selber gemerkt. Ich glaube, die Lehrerschaft ist da alles andere als begeistert. Und Philipp Gut hat diesen Fall recherchiert. Die Weltwoche hat schon etwas anderes aufgedeckt. Da sind Küsnach, Kanton Zürich, da wird es immer verrückter. Da hat eine Kindergartenlehrerin... Hat ihre Schüler, die Chinsky-Schüler, «Schwarzer Peter» spielen lassen. Und da kassierte sie eine Anzeige wegen Rassismus. Was greift jetzt heute der Blick auf? Bei «Schwarzer Peter» wird Rassismus-Karte gespielt. Ich meine, das ist doch jetzt der absolute Wahnsinn. Diese Wolke. Dekadenz und Verwahrlosung dieser Moralismus, nicht mehr schwarzer Peter spielen kann. Wir haben übrigens im Turnunterricht regelmässig zur grossen Begeisterung der Schüler immer gespielt, wer hat Angst vor dem schwarzen Mann? Da würdest du heute vermutlich als Lehrer verhaftet, wenn du so etwas bringst. Nein, dieser oberflächliche Moralismus, dieses Gutmenschentum, hat sich also auch in der Schweiz schon tief, tief ins kollektive Bewusstsein hineingefressen. Und wie alles, was zum Ritual erstarrt, ist das eben sinnlos. Denn das ist ja nicht etwas, Gutes getan, wenn man so handelt. Ich meine, dass man Rassismus vermeidet, ist ja klar, dass man Leute nicht verprügelt oder benachteiligt aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft. Das ist ja sozusagen die Essenz, wenn man so will, der modernen Welt, dass man die Menschen aufgrund der Leistung beurteilt. Aber das ist ja mittlerweile auch nicht erwünscht in diesen Woken-Kreisen. Da darfst du ja nicht nach Leistung diskriminieren, sondern du musst ja diese spezifischen Minderheiten privilegieren. Diese Anspruchsgruppen und wehe, wenn du sie nach der Leistung beurteilst. Aber diese Form von Gutmenschentum in Form von Kartenspielverboten, das ist jetzt einfach nur noch lächerlich, absurd. dass so etwas passiert. Crazy. Staatsdiener im Lohnrausch. Zürcher Stadtrat fordert ein Spitzensalär. Das Denken dahinter ist gefährlich, denn viele private Unternehmen können mit den Verwaltungslöhnen nicht mehr mithalten. Ja, das ist auch ein Thema. Wir haben darüber berichtet. Das ist jetzt auch in anderen Zeitungen aufgegriffen worden. dass tatsächlich in der Schweiz der Durchschnittslohn beim Staat auf über 120'000 Franken gestiegen ist. Sie müssen sich das mal vorstellen. Und das heisst natürlich, dass sehr viele Leute gar nicht mehr in die Privatwirtschaft gehen, sondern in die steigenden Bestände des Staates. Und auch ein erheblicher Teil der Zuwanderung geht in diesen staatlichen Speckgürtel hinein. Auch eine Verwahrlosung, eine Dekadenzerscheinung unseres... Landes. Lampen auf Bistro-Tischen verbieten. Das ist ein weiterer Wahnsinn aus dem Kanton Zürich. Das Tiefbaudepartement der Sozialdemokratin Simon Brander hat Restaurants und Bars mit Strafen gedroht, jetzt aber eingelenkt. Gut so. Ja, die haben den Beizen gesagt, ihr dürft keine Lämpchen auf euren Bistro-Tischen draussen haben. Das sei Lichtverschmutzung. Vielleicht noch nie in Rom gewesen. Die Frau Uebrander, die weltoffenen Sozialdemokraten, zeichnet sich ja durch einen relativ kleinkarierten Provinzialismus aus. Und diese Nummer hier hat sich dann selber ad absurdum geführt, denn die Gewerbepolizei wurde dann entsprechend auch zurückgepfiffen. Die SVP wird kritisiert im Tagesanzeiger, weil sie ein Plakat macht zur Neutralitätsinitiative, die die KI generiert und da sieht man... So eine Heidi-Szene, Alpey-mässig. Und da ist einigen kritischen Beobachtern aufgefallen, dass die SVP mit Trachten wirbt, die man eher am Oktoberfest antreffen würde. Lederhosen. Übrigens habe ich als Kind auch noch Lederhosen getragen. Also diese kulturelle Aneignung hat in der Schweiz auch schon stattgefunden. Aber das... Wird jetzt aufs Heftigste zerzaust und kritisiert von den üblichen Verdächtigen. Meret Schneider, die grüne Nationalrätin, geriert sich da als Alpenkennerin. Zitat, Freunde, wenn ihr schon mit Kai eure Älpler bastelt, dann zieht doch bitte schweizerische Trachten statt bayerische Lederhosen an. Ja, Meret Schneider, come on. Ich meine, keine Ahnung. Und das interessiert sie auch nicht, das ist alles aufgesetzt. Interessiert doch keinen dieser Pseudopolyglotten-Nationalräte aus der Zürcher Agglomeration. Interessiert doch irgendwie irgendetwas, was da mit Trachten, mit dem Alpenraum zu tun hat. Das sind jetzt so vorgeschobene politische Naserümpf-Rituale. Und Gerhard Pfister natürlich, der ehemalige Mitte-Präsident, Immer dabei, wenn man der SVP 1 ans Schienbein... geben kann, die bayerischen Trachten in einem Abstimmungskampf einzusetzen. Ist das Gegenteil von neutral? Ist das das Gegenteil von neutral? Hat das überhaupt etwas, hat ein Kleidercode etwas mit der Neutralität zu tun? Ich meine, mit so einem Eintrag beweist Pister, dass er von Neutralität aber nicht die geringste Ahnung hat, aber 0,0. Ja, weitere Dinge werden da zitiert. Die Zürcher SVP wehrt sich und sagt, nein, man habe das bewusst etwas völkerübergreifend gestaltet und ärgert sich darüber, dass man über die eigentliche Botschaft dieses Plakats... dieser Anzeige gar nicht spreche, nämlich die Bedeutung der Neutralität als Friedensinstrument. Nun, ich würde das Ganze etwas anders einfliegen, wenn ich da Regie führte bei der Neutralitätswerbung. Und zwar muss man diese Neutralität nicht im Heidi-Stil vorführen, des vergangenen Jahrhunderts oder vorvergangenen Jahrhunderts. Man muss die Neutralität, vielleicht kommt das ja noch, als unverzichtbares Instrument des Überlebens darstellen in einer Zeit des drohenden Weltkriegs. Und in dieser Luxusnarkose, in der sich da auch die Schweiz befindet, nimmt man das überhaupt nicht zur Kenntnis, worauf wir da zusteuern. Das hat damit zu tun, dass natürlich niemand mit den Russen redet, weil man das wegwischt, das einfach ins Lächerliche zieht, ins Propagandistische, weil man sich selber verbunkert, vernagelt, verhämmert hat mit diesen Feindbildern und quasi die Innenwände seines Hirns tapeziert mit diesen Feindbildern der eigenen Einbildung. Und so kann der Krieg eben auch zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Und ich habe gestern ein Gespräch geführt mit Wladimir Solovyov. Und ich habe ihn gebeten, er ist ja einer der einflussreichen russischen Fernsehmoderatoren, Fernsehjournalisten mit lauter Stimme. Ja, er ist einer, der natürlich provoziert. Man sollte sich mit ihm ja gar nicht angeblich unterhalten. Das ist ein Wahnsinn, dass man uns befehlen will, mit wem wir zu reden hätten und mit wem nicht. Als ob den Leuten nicht eine andere Meinung zuzumuten wäre. Was bilden sich diese EU-Funktionäre eigentlich ein? Dass sie die Wahrheit gepachtet hätten. Dass sie sozusagen mit einer göttlichen, quasi-göttlichen Autorität auftreten und das Recht hätten, eine Meinungskontrolle und Zensur durchzuführen. Zum Glück sind wir in der Schweiz noch nicht am Punkt, wo man das unter Strafe stellen kann. Jedenfalls habe ich mit dem Wladimir Solowjow gesprochen und gefragt, wie siehst du diese Situation, was ist die Gefährlichkeit dieses Krieges und warum steuern wir auf einen fast unvermeidlichen, grossen Krieg in Europa zu? Das Interview müssen Sie sich anhören. Er ist überzeugt davon, dass wir auf einen grossen Krieg zusteuern. Nicht, weil Russland das wollte, sondern weil Europa jetzt dermassen aufrüstet. Und dieses obskure Objekt der Begierde, die Ukraine, die man unbedingt in die NATO zerren wollte, obwohl in Wahlen der östliche Teil der Ukraine sich immer gegen solche Pläne stellte. Man hat es einfach durchgestirrt, ohne Rücksicht auf die russischen Sicherheitsinteressen. Man hat den Russen Dinge zugemutet, die die Amerikaner umgekehrt nie akzeptieren würden. Und hat so natürlich, Fluch der bösen Tat, diesen Krieg mitheraufbeschworen. Und weil man diese Schuld nicht zugeben will, lastet man alles den Russen an. Putin dämonisiert ihn. Und mit dieser Dämonisierung rechtfertigt man eine Aufrüstungshysterie in Europa. die überschiesst, dass man die Verteidigungsfähigkeit herstellt, das ist richtig, aber dass man das im Sinne einer angeblich bevorstehenden Europaeroberung durch Russland ins Kriegerische übertreibt, führt eben dazu, dass die Russen wiederum geneigt sein können, nicht zu warten, bis die Europäer, 500 Millionen EU-Bürger mit einem überlegenen technologischen Potenzial, bis die dann ihre Arsenale gefüllt haben. Das sagt Solowürfer, da sollen wir einfach warten, bis ihr so moderne Waffen entwickelt habt, dass ihr uns den Strom abdrehen könnt. Seid ihr eigentlich nicht mehr ganz normal? Und das ist einfach eine brandgefährliche Entwicklung. Und das ist die Frage, die sich die Schweiz stellen muss. Die Neutralität ist nicht einfach ein Postkartensüche aus der Vergangenheit. Und das ist die Kritik, die man hier an der SVP üben muss. Nicht, dass sie Lederhosen einsetzt, sondern dass sie mit diesem Heidi-Motiv die absolut existenzielle Dynamik und Dimension der schweizerischen Neutralität in der Gegenwart übersieht. ausblendet und ins harmlose hineinblickt. Mit solchen Plakaten, meine Damen und Herren, wird man diesen Abstimmungskampf sicherlich nicht gewinnen. Ist das ein Schuss in den Ofen? Das müsste man hier kritisieren. Und nicht an den Kleiderordnungen, dieses Gaga-Zeug von Politikern, die die Sache nicht ernst nehmen. Im Tagesanzeiger ist das Klima, ist die Hitze ein ganz grosses Thema und wir werden natürlich dann Experten. befragt und interviewt. Die sagen, dass man jetzt eben den Klimaschutz, den sogenannten Klimaschutz, das ist auch so ein Unwort, dass man das jetzt intensivieren müsse, um die Zahl der Hitzetage herunterzubringen. Das Problem an diesem sogenannten Klimaschutz ist das folgende, der kostet enorm viel, bringt überhaupt nichts. Und darum ist es viel klüger, wenn man sich der Hitze anpasst. Es wird einfach wärmer. War übrigens auch schon wärmer auf dem Planeten Erde als heute. Ebenfalls Riesenthema in allen Zeitungen ist der heute anlaufende Antikriegsfilm Odysseus mit Matt Damon von Christopher Nolan. Ein riesiges Epos auf der Grundlage jenes Gewaltgedichts, des unglaublichen Riesengedichts. Es ist das Vers-Epos von Homer. Es handelt vom listenreichen Abenteurer einer Art, ja auch ein bisschen James Bond, der antike Odysseus, der nach geschlagener Schlacht in Troja die Heimreise antritt, aber auf seinem Fahrten dann abgelenkt und geprüft und getestet wird. Auch noch bei einer Nymphe landet Calypso, die ihn sozusagen als Sexsklaven hält und er vergisst alles und sein Bart verzauselt in alle Richtungen, während seine Frau, die Penelope, zu Hause auf ihn wartet und die schmierig-öligen Freier zurückweist. Odysseus. Muss ein riesen Ding sein, dieser Film. Also der beschäftigt die Kritiker wahnsinnig. Für mich bis jetzt ist ja Michael, also der Michael-Jackson-Film, das absolute Filmereignis des Jahres. Und irgendwie bekomme ich da auf meinem Handy, wenn ich da auf Facebook bin oder so, immer diese Michael-Jackson-Reels zugeschickt. Bin nachhaltig fasziniert. Aber jetzt, ich glaube, mit Christopher Nolan... Der übrigens keine Handys auf seinem Filmset duldet, volle Konzentration. Mit Christopher Nolan kommt jetzt ein Film an den Start. Ich glaube, mit dem müssen wir uns auseinandersetzen. Odysseus und offensichtlich auch die schauspielerische Leistung von Matt Damon, der sich da massiv runterhungerte, die soll auch sehr beeindruckend sein. Meine Damen und Herren, das war's. Von der Schweizerischen Ausgabe Weltwoche Daily. Die neue Ausgabe da, übrigens, nach verschiedenen Interviews, die ich gar nicht erwähnt habe, Steven Seagal, Sie haben das ja schon auf Video gesehen, ich habe das hier noch einmal, wir haben es auch schriftlich aufbereitet. Wir bleiben dran, übrigens auch beim Fall Fehrdüssel, da mit dieser Plagiatsaffäre, da geht es einfach um die Glaubwürdigkeit von Politikern und Hochschulen. Marcel Odermatt, der da mit weiteren Recherchen aufwartet. Und vieles mehr in diesem Blatt. Ich danke Ihnen und melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Im Anschluss, machen Sie es gut, einen schönen Tag. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form. Fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo. ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, Dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.