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Reuters: Chaos bei US-Waffenlieferungen an die Ukraine. In Amerika ist man sich uneinig, was geliefert wurde

TING SHEN / POOL / KEYSTONE
epa11627245 Ukrainian President Volodymyr Zelensky looks on during a meeting with US Vice President Kamala Harris, in the Vice President's Ceremonial Office in Washington, DC, USA, 26 September 2024
TING SHEN / POOL / KEYSTONE

Die USA hatten erhebliche Probleme, ihre milliardenschweren Waffenlieferungen an die Ukraine nachzuverfolgen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, führten undurchsichtige Strukturen im Pentagon dazu, dass Beamte oft nicht wussten, ob bestimmte Waffen überhaupt geliefert wurden.

Laut einem Bericht des US-Rechnungshofs GAO konnte das Pentagon nicht genau bestimmen, wo sich die Waffen zu einem bestimmten Zeitpunkt befanden. Zudem herrschte innerhalb des US-Militärs Uneinigkeit darüber, was als «geliefert» galt. Die mangelnde Transparenz habe zu falschen Angaben über den Fortschritt der Waffenlieferungen geführt. Auch Verzögerungen waren an der Tagesordnung: Ende 2024 war nur etwa die Hälfte der zugesagten Militärhilfe tatsächlich in der Ukraine angekommen, darunter lediglich 30 Prozent der versprochenen Panzerfahrzeuge.

Ein Beamter des Verteidigungsministeriums gab an, dass inzwischen interne Handbücher überarbeitet wurden, um den Begriff «Lieferung» klarer zu definieren. Doch ob diese Reform tatsächlich durchgesetzt werde, sei unklar.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab unlängst bekannt, er wisse nicht, wie viel der US-Unterstützung überhaupt angekommen sei.

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