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Rauchverbot im Auto, Trinkverbot mit Eltern: Der Kontrollwahn des deutschen Staates kennt keine Grenzen

Tu dies! Lass das! Pass auf, sonst kriegst du eine auf die Ohren!

Was niemand vom eigenen Vater hören will, wird geschluckt, wenn es von Vater Staat kommt: massregeln, bevormunden, schurigeln.

Einst war dies das Alleinstellungsmerkmal der Grünen, doch mittlerweile ist die Schulmeisterei fester Bestandteil deutscher Politik geworden.

Zwei Beispiele: Der Bundesrat berät über ein Rauchverbot in Autos und ein Verbot des sogenannten begleiteten Trinkens.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
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MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Beides dient dem Schutz von Kindern. Wer Minderjährige auf dem Rücksitz hat und sich eine Zigarette ansteckt, soll eine Busse von 3000 Euro zahlen.

Verboten soll es auch sein, dem vierzehnjährigen Nachwuchs beim Essen ein Glas Wein zu spendieren. In Frankreich bekommen schon kleinere Kinder einen Schluck, ohne dass das Land ein Alkoholismus-Problem hätte.

Doch der Kinderschutz ist nur vorgeschoben. Ziel des Staates ist es, in privateste Lebensbereiche hineinzuregieren. Dazu wird Eltern jedes Urteilsvermögen und jede Entscheidungsfreiheit abgesprochen.

Diese Entwicklung ist beängstigend. Erschütternd ist, wie sehr sie akzeptiert wird.

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