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Porträt der Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli enthüllt: Das Gemälde wird in der «Ahnengalerie» des Kantons Zürich ausgestellt

Nicht weniger als sechzig Zürcher Bundesräte und Regierungsräte prangen in der «Ahnengalerie» der Kantonsverwaltung im Zürcher Walcheturm. Jeweils nach Ablauf des Präsidiums haben die jeweiligen Regierungsräte das Recht, sich durch einen von ihnen ausgewählten Künstler porträtieren zu lassen. Ursprünglich stammten die Mittel dazu aus einem Legat von 110.000 Franken des Kaufmanns H. W. Schelldorfer von 1920. Er vermachte das Geld dem Kanton in der Absicht, öffentliche Gebäude mit künstlerischem Schmuck auszustatten.

Porträt der Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli enthüllt: Das Gemälde wird in der «Ahnengalerie» des Kantons Zürich ausgestellt

Die Mittel dieses Legats sind aber mittlerweile erschöpft, so dass die Porträts inzwischen mit den Mitteln der kantonalen Kulturförderung finanziert werden. Am Freitag, 13. Juni 2025, wurde das Gemälde von Natalie Rickli im Beisein der Künstlerin der Öffentlichkeit präsentiert. Das gerahmte Werk ist 2025 entstanden und zeigt die Regierungsrätin auf der Terrasse ihrer Gesundheitsdirektion an der Stampfenbachstrasse 30. Im Hintergrund zu sehen ist die Silhouette der Stadt Zürich mit Blick Richtung See und den markanten Kirchtürmen von Grossmünster und Fraumünster.

 

 

Gemalt hat das sehr realitätsnahe Bild die Künstlerin Corinne Güdemann. Sie ist 1960 in Winterthur geboren, dem Wohnort von Natalie Rickli. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich (heute ZHdK) und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Danach wirkte sie als Assistentin für bildnerisches Gestalten in der Architekturabteilung der ETH Zürich.

Seit 1983 stellt Corinne Güdermann regelmässig aus und hat verschiedene Auszeichnungen, Werkbeiträge und Atelierstipendien erhalten; ebenso wurde sie für diverse Kunst- und Bauprojekte verpflichtet. Corinne Güdemann lebt mit ihrer Familie in Zürich. Gerne arbeitet sie in Serien. Im Zentrum ihres Schaffens stehen Menschen: Menschen draussen in der Natur oder in Innenräumen, Menschen im Museum, auf Plätzen, Menschen beim Lesen, beim Schlafen, Menschen in Paaren, in Gruppen, in Knäueln. Immer geht es dabei um Beziehungen: Beziehungen zu den Mitmenschen, zur Natur, zum Buch, zum Bild.

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