In Brüssel knallen die Champagnerkorken, weil Viktor Orbán, dieser standfeste Fahnenträger der patriotischen Kräfte, von den ungarischen Wählern weggefegt wurde. Doch in der Schweiz muss man hellwach sein: Dieser Machtwechsel wird den Hochmut und die Übergriffigkeit der Eurokraten massiv stärken. Sie glauben nun, ein «Gotteszeichen» gegen die bösen Rechtspopulisten erhalten zu haben.
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Auch unsere heimischen Euroturbos wittern Morgenluft und hoffen, dass ihnen die Unterwerfungsverträge mit der EU nun leichter von der Hand gehen.
Orbán hat gezeigt, dass Ungarn eben keine «Finsterling-Diktatur» ist, sondern eine funktionierende Demokratie, in der man sportlich abtritt, wenn das Volk es so will. Für die Schweiz ist die Lehre klar: Unsere Stabilität fusst nicht auf einzelnen Politikern, sondern auf der direkten Demokratie. Wir sind die Gralshüter unserer Politik und dürfen diese Macht niemals an eine abgehobene politische Klasse in Bern oder Brüssel delegieren.