Nach deutlichem Widerstand aus der Elternschaft verzichtet die Stadt Opfikon auf den Einbau von Unisex-Toiletten im Schulhaus Mettlen. Ursprünglich war vorgesehen, die sanitären Anlagen im Zuge der laufenden Sanierung geschlechtsneutral auszugestalten – mit vollständig geschlossenen Kabinen, zugänglich für alle. Doch eine Petition mit dem Titel «Nein zu Unisex-Toiletten an der Schule Mettlen Opfikon» veranlasste die Stadt nun zum Kurswechsel.
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Eltern hatten ihre Bedenken öffentlich gemacht. Sie fürchteten, ihre Kinder könnten sich durch die neue WC-Situation verunsichert fühlen oder aus Scham den Toilettengang meiden, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Auch Hygiene, Privatsphäre, Sicherheit und kulturelle Aspekte wurden als Gründe gegen die Unisex-Variante angeführt.
Der Stadtrat stellte daraufhin klar, dass auch nach der Sanierung an der bisherigen Praxis festgehalten werde: «Die WC-Anlagen bleiben geschlechtergetrennt», heisst es in der Mitteilung. Die Entscheidung fiel an der Sitzung der zuständigen Objektbaukommission am 21. Oktober.
Anmerkung: Die Stadt Opfikon teilt mit, dass zum Zeitpunkt, als die Petition lanciert wurde, «noch kein abschliessender Entscheid zur neuen räumlichen Anordnung der WC-Anlagen getroffen worden war». Die Objektbaukommission (OBK) Sanierung Schulanlage Mettlen fällte diesen erst am 21. Oktober 2025.