Der Vorsprung von Keiko Fujimori auf ihren marxistischen Konkurrenten Roberto Sánchez beträgt zurzeit lediglich wenige Hundert Stimmen (von insgesamt über 20 Millionen Stimmen). Gemäss ersten Hochrechnungen unmittelbar nach den Wahlen vom letzten Sonntag sah es noch nach einem knappen Sieg von Sánchez aus. Doch die Tatsache, dass die noch nicht ausgezählten Stimmen überwiegend aus dem Ausland und aus der Hauptstadt Lima kommen, wo Keiko Fujimori eine deutliche Mehrheit hat, lässt eine Trendumkehr höchst unwahrscheinlich erscheinen. Die Verzögerungen bei der Auszählung der Stimmen sind vor allem auf Einsprachen der politischen Linken zurückzuführen.
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