Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Niedersachsen genehmigt Atomprojekt – mit Beteiligung von russischem Staatskonzern

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Niedersachsen genehmigt Atomprojekt – mit Beteiligung von russischem Staatskonzern
Niedersachsen genehmigt Atomprojekt – mit Beteiligung von russischem Staatskonzern
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die niedersächsischen Behörden haben ein Atomprojekt mit Bezug zum russischen Staatskonzern Rosatom genehmigt. Das berichtet «Politico». Demnach darf das französische Unternehmen Framatome in Lingen künftig Brennelemente russischer Bauart herstellen. Die Fertigung erfolgt unter strengen Sicherheitsauflagen, nachdem eine neue Sicherheitsbewertung der Bundesregierung den Weg für die Genehmigung freigemacht hatte.

FRISO GENTSCH / KEYSTONE
ARCHIV - 14
FRISO GENTSCH / KEYSTONE

Das Projekt nutzt zentrale Komponenten des Rosatom-Tochterunternehmens TVEL. Beschäftigte von Rosatom und TVEL dürfen die Anlage grundsätzlich nicht betreten. Ausnahmen sind nur in begründeten Fällen und unter Begleitung der Atomaufsicht zulässig. Zudem gelten verschärfte Vorgaben zum Schutz vor Spionage, Sabotage und Anwerbeversuchen sowie umfassende Sicherheitsprüfungen der eingesetzten Technik.

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer kritisierte die Entscheidung als «grundsätzlich falsch». Nach Angaben seines Ministeriums habe die Bundesregierung jedoch erklärt, auf Grundlage der aktuellen Risikobewertung und der verfügten Auflagen bestehe keine rechtlich tragfähige Grundlage, die Genehmigung aus Sicherheitsgründen zu verweigern.

Kritik kommt auch aus der CDU. Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter forderte den Widerruf der Genehmigung und sprach von einem Sicherheitsrisiko. Das Bundesumweltministerium weist dagegen jede Verantwortung für die Entscheidung zurück und betont, die Genehmigungsbehörde in Niedersachsen entscheide eigenständig. Nach Angaben von «Politico» war das Bundesministerium allerdings seit 2022 in das Verfahren eingebunden und hatte sich das Recht vorbehalten, die endgültige Entscheidung zu billigen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.