Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Nicht dienlich»: Grossbritannien lässt AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron nicht einreisen

Anhören ( 1 min )
«Nicht dienlich»: Grossbritannien lässt AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron nicht einreisen
«Nicht dienlich»: Grossbritannien lässt AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron nicht einreisen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Grossbritannien hat dem AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron die Einreise verweigert, berichtet die Bild-Zeitung. Die britische Visum- und Einwanderungsbehörde lehnte den Antrag des Politikers auf eine elektronische Reisegenehmigung ab. Bystron wollte am Samstag in London bei einer Grossdemonstration des rechten Aktivisten Tommy Robinson sprechen.

CARSTEN KOALL / KEYSTONE
AfD-Politiker Petr Bystron bei einer Rede (Archivbild)
CARSTEN KOALL / KEYSTONE

In dem Schreiben der Behörden heisst es zur Begründung: «Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Aufenthalt im Vereinigten Königreich dem öffentlichen Wohl nicht dienlich ist.» Nach Angaben des Berichts wurden insgesamt sieben rechten Politikern und Influencern die Einreise untersagt.

Die geplante Demonstration steht unter dem Motto «Unite the Kingdom». Organisiert wird sie vom rechten Islam-Kritiker Tommy Robinson, der mit bürgerlichem Namen Stephen Yaxley-Lennon heisst. Robinson mobilisiert seit Jahren mit regierungskritischen und migrationskritischen Kundgebungen Zehntausende Teilnehmer.

Bystron reagierte empört auf das Einreiseverbot und sprach auf der Plattform X vom «Ende der Meinungsfreiheit» in Grossbritannien. Er erklärte: «Premierminister Starmer verhängt Einreiseverbote gegen internationale Kritiker.» Gegenüber der Bild-Zeitung sagte der AfD-Politiker weiter: «Starmer hat Panik.» Das Vorgehen erinnere ihn «an den Kommunismus».

Der britische Premierminister Keir Starmer hatte im Vorfeld der Demonstration angekündigt, Extremisten die Einreise nach Grossbritannien zu verweigern. Laut Guardian erklärte der Labour-Politiker: «Dies ist nichts Geringeres als ein Kampf um die Seele unserer Nation.» Starmer steht innenpolitisch zunehmend unter Druck und sieht sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert.

Bereits im vergangenen Jahr war Bystron bei einer Kundgebung von Tommy Robinson in London als Redner aufgetreten. Damals sagte der AfD-Politiker vor Tausenden Teilnehmern: «Eure Feinde sind unsere Feinde, euer Kampf ist unser Kampf.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.