Der Iran verfügt weiterhin über einen grossen Teil seines Raketenarsenals und seiner mobilen Abschussrampen. Dies berichten die New York Times und die Washington Post. Die Zeitungen berufen sich auf Erkenntnisse amerikanischer Geheimdienste, wonach Teheran trotz des Kriegs mit Israel und den USA weiterhin rund 70 Prozent seiner Vorkriegsbestände besitzt.
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Die New York Times berichtete unter Berufung auf mit den Geheimdienstinformationen vertraute Personen, der Iran habe zudem wieder Zugang zu einem grossen Teil seiner unterirdischen Raketenlager erhalten. Auch die Washington Post meldete unter Verweis auf einen US-Beamten, die iranische Führung habe viele ihrer unterirdischen Anlagen erneut in Betrieb genommen und teilweise beschädigte Raketen repariert oder neue fertiggestellt.
Besonders besorgt seien einige hochrangige US-Beamte über Hinweise, dass der Iran seine Raketenstellungen entlang der Strasse von Hormus wieder nutzen könne. Derzeit gilt im Iran-Krieg eine fragile Waffenruhe. Verhandlungen über ein dauerhaftes Ende der Kämpfe kommen laut den Berichten nur schleppend voran.
US-Präsident Donald Trump kritisierte unterdessen die Berichterstattung über die militärische Lage des Iran scharf. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, Medienberichte, wonach der Iran militärisch weiterhin stark sei, seien «praktisch Verrat».