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Neuer Sonntagstrend: Union und SPD verlieren seit der Bundestagswahl jeden fünften Wähler

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Neuer Sonntagstrend: Union und SPD verlieren seit der Bundestagswahl jeden fünften Wähler
Neuer Sonntagstrend: Union und SPD verlieren seit der Bundestagswahl jeden fünften Wähler
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Die deutsche Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD verliert in Umfragen weiter an Rückhalt. Im aktuellen INSA-«Sonntagstrend» fallen beide Parteien jeweils um einen Prozentpunkt. Die Union kommt nur noch auf 23 Prozent, die SPD auf 13 Prozent. Gemeinsam erreicht Schwarz-Rot damit noch 36 Prozent – so wenig wie nie seit der Bundestagswahl 2025.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Kanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil im Kanzleramt in Berlin
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Besonders brisant: Die AfD liegt inzwischen mit 28 Prozent fünf Punkte vor der Union und baut ihren Vorsprung weiter aus. Die SPD liegt nur noch gleichauf mit den Grünen. INSA-Chef Hermann Binkert erklärte, beide Regierungsparteien hätten ihre frühere Rolle als dominierende Kraft im jeweiligen politischen Lager verloren.

Für Kanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil sind die Zahlen ein Warnsignal. Seit der Bundestagswahl hat die Koalition laut der Auswertung rund jeden fünften Wähler verloren. Der Vertrauensverlust erfolgt damit in ungewöhnlich kurzer Zeit. Zwar könnten wegen der Stimmen für kleinere Parteien rechnerisch schon 45 Prozent für eine Mehrheit genügen – doch selbst davon ist die Regierung derzeit weit entfernt.

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