Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Netanjahu will «gesamtes Gebiet von Gaza» übernehmen, um die Hamas vollständig zu besiegen

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat erklärt, sein Land plane die vollständige Übernahme des Gazastreifens. In einer Videobotschaft sagte er, das Ziel der erweiterten Kampagne sei es, das «gesamte Gebiet von Gaza zu übernehmen», um die Hamas vollständig zu besiegen.

Begleitet wird diese Ankündigung von massiven Luftangriffen und der Aufforderung an die Zivilbevölkerung von Khan Junis, in das sogenannte humanitäre Gebiet al-Mawasi zu fliehen. Die israelische Armee sprach von einem «beispiellosen Angriff» auf die Stadt im Süden des Gazastreifens, die vor dem Krieg als zweitgrösste galt.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks to reporters after meeting with Speaker of the House Mike Johnson, R-La
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Israel hat zwei zusätzliche Divisionen nach Gaza verlegt und die Gesamtzahl der eingesetzten Einheiten auf fünf erhöht. Gemäss lokalen Berichten soll ein Kommando der israelischen Spezialkräfte bereits am Montag verdeckt nach Khan Junis eingedrungen sein, um gezielt einen militanten Anführer zu eliminieren.

Erstmals räumte Netanjahu ein, dass die humanitäre Lage dramatisch sei, berichtet die Financial Times. Die Menschen im Gazastreifen stünden kurz vor einer Hungersnot. «Wir nähern uns schnell der roten Linie», sagte er. Aus Rücksicht auf die internationale Legitimität – und unter Druck der US-Regierung – liess Israel am Montag erstmals wieder Hilfsgüter in begrenztem Umfang zu.

Ein Hilfsplan unter Leitung der Uno soll den Zugang erleichtern. Parallel dazu soll eine von der Regierung Trump unterstützte Organisation mit Sitz in der Schweiz, die Gaza Humanitarian Foundation, die Verteilung der Hilfe übernehmen – unter Aufsicht des israelischen Militärs und privater Sicherheitsfirmen.

Netanjahu betonte, dass er trotz internationaler Kritik an der Offensive festhalte: Israel werde sich mit gerechten Mitteln verteidigen, bis der «totale Sieg» errungen sei.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.