Die Verkehrskommission des Nationalrats lehnt eine Erhöhung der Tempolimiten auf Schweizer Strassen ab. Mit 13 zu 11 Stimmen sprach sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N) gegen eine parlamentarische Initiative von SVP-Nationalrat Andreas Glarner aus.
Der Vorstoss verlangte, die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen von 120 auf 130 Kilometer pro Stunde und auf Ausserortsstrecken von 80 auf 100 Kilometer pro Stunde anzuheben. Als Nächstes wird sich der Nationalrat mit dem Geschäft befassen.
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Glarner und eine Minderheit der Kommission begründen die Initiative damit, dass die heutigen Tempolimiten in einer früheren Krisensituation eingeführt worden seien. Sie sprechen von «einer Zeit grösster Panikmache und unter dem Eindruck der angeblichen existenziellen Bedrohung durch das Waldsterben». Zudem würden tiefe Tempolimiten heute fälschlicherweise mit Schadstoffausstoss oder Sicherheitsaspekten begründet.
Die Mehrheit der Kommission hielt fest, dass sich die bestehenden Geschwindigkeitslimiten bewährt hätten. Höhere Tempi würden insbesondere auf Ausserortsstrecken die Verkehrssicherheit beeinträchtigen und zu zusätzlicher Lärmbelastung führen.