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Nahost: Iran hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt angegriffen

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Nahost: Iran hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt angegriffen
Nahost: Iran hat nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt angegriffen
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Der Iran hat nach eigenen Angaben als Vergeltung für amerikanische Angriffe einen US-Militärstützpunkt attackiert und damit die fragile Waffenruhe im Konflikt mit den Vereinigten Staaten weiter erschüttert. Das iranische Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf die Revolutionsgarde, von dem angegriffenen Stützpunkt seien zuvor die US-Angriffe auf iranische Ziele ausgegangen.

ABEDIN TAHERKENAREH / KEYSTONE
Mann mit iranischer Flagge auf dem Valiasr-Platz in Teheran (Symbolbild)
ABEDIN TAHERKENAREH / KEYSTONE

Wo sich der betroffene US-Stützpunkt befindet, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Gleichzeitig meldete das Golfemirat Kuwait Raketen- und Drohnenangriffe auf sein Staatsgebiet. Kuwait beherbergt mehrere amerikanische Militäranlagen. Ob die Angriffe direkt miteinander zusammenhängen, blieb vorerst unklar.

Zuvor hatten die USA nach eigenen Angaben iranische Drohnen und militärische Infrastruktur angegriffen. Ein Vertreter der US-Regierung erklärte, amerikanische Streitkräfte hätten vier iranische Drohnen abgeschossen. Zudem sei ein iranischer Stützpunkt in Bandar Abbas attackiert worden, von dem eine weitere Drohne gestartet werden sollte. Die Drohnen hätten «eine Gefahr» für die Strasse von Hormus dargestellt, hiess es aus Washington.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete dagegen unter Berufung auf Militärquellen, Auslöser der Eskalation sei ein amerikanischer Öltanker gewesen, der mit abgeschaltetem Radarsystem durch die Meerenge gefahren sei. Die Revolutionsgarde habe daraufhin das Schiff beschossen und zum Umkehren gezwungen.

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