Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat klargestellt, dass es «keine Hamas» im Gazastreifen nach dem Krieg geben werde. «Ich kündige Ihnen an: Es wird keine Hamas geben», erklärte er. Damit widerspricht er deutlich dem Ton der jüngsten Stellungnahme aus der Führung der islamistischen Gruppe: Die Hamas sei nämlich «bereit, jede Initiative zu akzeptieren, die klar auf ein vollständiges Ende des Krieges zielt», sagte Sprecher Taher al-Nunu laut der Nachrichtenagentur Associated Press.
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Während die USA unter Präsident Donald Trump eine Waffenruhe vorantreiben, bei der ein 60-tägiger Waffenstillstand mit humanitärer Hilfe und politischen Gesprächen kombiniert werden soll, bleiben die Bedingungen beider Seiten unvereinbar. Trump kündigte an, Israel habe dem Vorschlag bereits zugestimmt, und rief die Hamas auf, «den Deal zu akzeptieren, bevor sich die Lage weiter verschlechtert».
Die Hamas verlangt hingegen ein umfassendes Kriegsende und vollständigen israelischen Rückzug aus Gaza als Voraussetzung für die Freilassung der noch rund fünfzig Geiseln – weniger als die Hälfte von ihnen soll noch am Leben sein. Israel wiederum fordert die vollständige Entwaffnung und das Exil der Hamas-Führung.