Nach heftiger Kritik hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach einen Instagram-Post gelöscht, in dem sie den ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk als «Kämpfer für westliche Werte» würdigte. Kirk sei eine der «einflussreichsten jungen konservativen Stimmen weltweit» gewesen, schrieb Bosbach. Der Beitrag sorgte in sozialen Medien für Empörung.
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Die Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis kritisierten Bosbachs Worte laut WDR als unkritische Würdigung einer Person, die sich «wiederholt rassistisch, sexistisch und demokratiefeindlich» geäussert habe. Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und die Junge Union äusserten zwar Trauer über Kirks Tod, verzichteten jedoch auf inhaltliche Lobreden.
Bosbach erklärte, sie habe Kirks Einsatz für Meinungsfreiheit betonen wollen. «Das kann man tun, auch wenn man nicht jede einzelne seiner Aussagen teilt.» Die Reaktionen seien aber «am Thema vorbeigegangen».
Kirk war am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung in Utah erschossen worden. Die US-Polizei nahm einen 22-Jährigen fest. Auch in Deutschland wird über das Attentat und Kirks politische Positionen kontrovers diskutiert.