Der Mann, der am Bahnhof Winterthur mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen und teils schwer verletzt hat, ist vorbestrafter Terrorsympathisant, der sich gemäss dem linken Tages-Anzeiger «schon länger in der Winterthurer Islamistenszene bewegt und von der Bundesanwaltschaft als aktiver Akteur bei der Nachwuchsrekrutierung eingeschätzt wird».
Claudio Thoma/Keystone
Die Ermittler dokumentierten unter anderem, dass der Messerstecher mit weiteren Verschwörern Propagandavideos des Islamischen Staats konsumierte, darunter Hymnen, die den dschihadistischen Kampf, Enthauptungen und das Martyrium verherrlichten.
Weiter heisst es über den Täter: «Er bezeichnete sich als Salafisten und wünschte sich die Einführung der Scharia, auch in der Schweiz. Den Schweizer Staat, generell die Demokratie, lehnte er ab, ebenso die Schweizer Justiz.»
Der Mann ist schweizerisch-türkischer Doppelbürger, er ist also auch Schweizer – ein Schweizer, der die Schweiz und alles, was sie ausmacht, so sehr ablehnt und bekämpft, dass er zum Messer greift und wahllos auf Leute einsticht, dabei gar ihren Tod in Kauf nimmt, wenn nicht beabsichtigt.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auch auf die Einbürgerungspolitik des Landes: Wir bürgern offensichtlich Personen ein, die die Grundlagen des Staates, dessen Bürger sie sind, bis aufs Blut bekämpfen. Das ist nichts anderes als institutioneller Selbstmord – und auch ein Affront und eine Belastung für alle jene Eingebürgerten, die sich anständig und legal verhalten und Demokratie und Rechtsstaat achten.
Wer das nicht tut, wie der kranke und kriminelle Doppelbürger aus Winterthur, sollte die Konsequenzen spüren und das Schweizer Bürgerrecht wieder verlieren. Dann kann er auch ausgeschafft werden. Denn solche Feinde der Eidgenossenschaft haben hier nichts zu suchen. Das sieht sicher auch die Mehrheit der gesetzes- und verfassungstreuen Eingebürgerten so.