Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach Messerangriff in Nordirland: Demonstranten setzen in Belfast Busse, Autos und Häuser in Brand

Anhören ( 1 min )
Nach Messerangriff in Nordirland: Demonstranten setzen in Belfast Busse, Autos und Häuser in Brand
Nach Messerangriff in Nordirland: Demonstranten setzen in Belfast Busse, Autos und Häuser in Brand
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

In Belfast und weiteren Orten Nordirlands kommt es nach einem Messerangriff und anschliessenden Protesten gegen Einwanderung zu schweren Ausschreitungen. Laut dem Guardian wurden am Dienstagabend Fahrzeuge, Häuser und ein Bus in Brand gesetzt. Strassen wurden blockiert, während Polizei und Feuerwehr zu mehreren Einsätzen ausrückten.

PA / KEYSTONE
Brennende Fahrzeuge nach Ausschreitungen in Belfast (Symbolbild)
PA / KEYSTONE

Die Unruhen folgten auf einen Messerangriff vom Montagabend im Norden Belfasts. Die Polizei erhob Anklage gegen einen 30-jährigen Asylbewerber aus dem Sudan wegen versuchten Mordes. Das Opfer, ein Mann in seinen Vierzigern, erlitt schwere Verletzungen an Augen, Gesicht und Rücken. Der Beschuldigte soll am Mittwoch vor Gericht erscheinen.

Nach Angaben der Polizei kam es an mehreren Orten zu Bränden und weiteren Störungen der öffentlichen Ordnung. Assistenz-Polizeichef Ryan Henderson appellierte an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren und Gewalt zu vermeiden. Er rief zudem einflussreiche Stimmen in den Gemeinden dazu auf, friedliche Proteste zu fördern.

Nordirlands Regierungschefin Michelle O’Neill verurteilte die Ausschreitungen scharf. Sie sprach von «gefährlichen Versuchen», den Messerangriff auszunutzen, und bezeichnete Angriffe auf Familien und Wohnhäuser als inakzeptabel. Weitere Politiker, darunter John Finucane von Sinn Féin und Justizministerin Naomi Long, kritisierten die Gewalt ebenfalls.

Der Polizeichef von Nordirland, Jon Boutcher, erklärte, es gebe derzeit keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund der Tat. Nach seinen Angaben reiste der Beschuldigte über Dublin nach Belfast und beantragte dort Asyl. Migrantische Gemeinschaften äusserten unterdessen Sorge vor weiteren Angriffen. Mehrere Geschäfte schlossen vorsorglich, und das Belfast Islamic Centre sagte Abendgebete ab.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 13.06.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.