Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach Johann Schneider-Ammann beleidigt FDP-Nationalrat Simon Michel mit Gerhard Schwarz und Konrad Hummler zwei weitere verdiente Liberale – das geht sogar Mitte-Mann Gerhard Pfister zu weit

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Nach Johann Schneider-Ammann beleidigt FDP-Nationalrat Simon Michel mit Gerhard Schwarz und Konrad Hummler zwei weitere verdiente Liberale – das geht sogar Mitte-Mann Gerhard Pfister zu weit
Nach Johann Schneider-Ammann beleidigt FDP-Nationalrat Simon Michel mit Gerhard Schwarz und Konrad Hummler zwei weitere verdiente Liberale – das geht sogar Mitte-Mann Gerhard Pfister zu weit
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Simon Michel hat Mühe mit Andersdenkenden, vor allem wenn Leute in seiner Partei eine andere Meinung haben als der Milliardenerbe und FDP-Nationalrat. Weil Johann Schneider-Ammann in einem Gastbeitrag in der NZZ die neuen EU-Verträge kritisiert hatte, zweifelte Michel öffentlich an der Zurechnungsfähigkeit des früheren FDP-Bundesrats. Doch Michel kann es noch primitiver.

Nach Johann Schneider-Ammann beleidigt FDP-Nationalrat Simon Michel mit Gerhard Schwarz und Konrad Hummler zwei weitere verdiente Liberale – das geht sogar Mitte-Mann Gerhard Pfister zu weit

Nun hat er mit Gerhard Schwarz und Konrad Hummler zwei weitere liberale Denker öffentlich heruntergeputzt. Michel bezeichnete auf X den langjährigen NZZ-Journalisten Schwarz und den Ex-Bankier Hummler als «zwei neoliberal-libertäre Herren, die sich immer wieder gegen unsere Institutionen aussprechen». Ein plumper Versuch, die beiden in eine undemokratisch-unschweizerische Ecke zu stellen. Doch was haben die beiden aus Michels Sicht verbrochen?

Schwarz und Hummler werben für das neue Buch der NZZ-Autorin Katharina Fontana, das sich kritisch und vor allem aus juristischer Sicht mit den EU-Verträgen auseinandersetzt. Das Buch heisst «Verträge mit Tücken – Ein nüchterner Blick auf das emotionsgeladene Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU» und wurde von der Stiftung Progress Foundation herausgegeben, die von Schwarz und Hummler präsidiert wird.

Simon Michel regt sich vor allem darüber auf, dass Schwarz und Hummler auch bei Parlamentariern Werbung machen mit dieser «Beurteilung durch eine Ex-Weltwoche-Journalistin». Fontana, eine der wenigen tatsächlich liberalen Stimmen im Bundeshausjournalismus, gilt als rotes Tuch bei den EU-Turbos um Michel. Ihre kritischen Texte werden bis weit oben ins federführende Aussendepartement gefürchtet.

Michels Aussetzer geht sogar Gerhard Pfister zu weit. Der frühere Mitte-Präsident spricht von einer «schäbigen Reaktion eines dünnhäutigen intoleranten Nationalrats». So habe etwa Schwarz in seiner langen Zeit als NZZ-Redaktor genug bewiesen, «dass er als echter Liberaler alles andere als libertär schrieb und handelte».

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.