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Nach Druschba-Stopp: Bundesregierung prüft Alternativen für die Ölversorgung

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Nach Druschba-Stopp: Bundesregierung prüft Alternativen für die Ölversorgung
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Die Bundesregierung sucht nach Alternativen für die Ölversorgung der Raffinerie PCK in Schwedt nach einem angekündigten Lieferstopp über die Druschba-Pipeline. Dies sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin.

«Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, alternative Möglichkeiten zu schaffen», erklärte der Sprecher. Ziel sei es, «eine gute Lösung zeitnah zu finden». Dazu stehe man «mit verschiedenen Ländern» im Gespräch, ohne nähere Angaben zu machen.

PATRICK PLEUL / KEYSTONE
PRODUKTION - 21.01.2026, Brandenburg, Schwedt/Oder: Verschiedene Anlagen der Rohölverarbeitung auf dem Gelände der PCK-Raffinerie GmbH. Die Raffinerie in Schwedt in der Uckermark im Nordosten von Brandenburg versorgt große Teile des Nordostens Deutschlands mit Treibstoff. Die PCK Schwedt gehört mehrheitlich dem russischen Staatskonzern Rosneft, dessen Anteile aber seit 2022 aufgrund des Ukraine-Krieges unter Treuhandverwaltung der Bundesregierung stehen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, was bis März 2026 verlängert wurde
PATRICK PLEUL / KEYSTONE

Hintergrund ist die Ankündigung Russlands, ab dem 1. Mai kein Öl mehr aus Kasachstan durch die Druschba-Pipeline nach Schwedt zu transportieren. Die Raffinerie im Nordosten Brandenburgs ist ein wichtiger Versorger für weite Teile Ostdeutschlands.

Das Ministerium betonte zugleich, die Versorgungssicherheit in Deutschland sei nicht gefährdet. Dies gelte auch für die Versorgung mit Kerosin.

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