Die Bundesregierung sucht nach Alternativen für die Ölversorgung der Raffinerie PCK in Schwedt nach einem angekündigten Lieferstopp über die Druschba-Pipeline. Dies sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin.
«Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, alternative Möglichkeiten zu schaffen», erklärte der Sprecher. Ziel sei es, «eine gute Lösung zeitnah zu finden». Dazu stehe man «mit verschiedenen Ländern» im Gespräch, ohne nähere Angaben zu machen.
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Hintergrund ist die Ankündigung Russlands, ab dem 1. Mai kein Öl mehr aus Kasachstan durch die Druschba-Pipeline nach Schwedt zu transportieren. Die Raffinerie im Nordosten Brandenburgs ist ein wichtiger Versorger für weite Teile Ostdeutschlands.
Das Ministerium betonte zugleich, die Versorgungssicherheit in Deutschland sei nicht gefährdet. Dies gelte auch für die Versorgung mit Kerosin.