Nach Atombomben-Aussage: Netanjahu wirft Spaniens Premier Sánchez «Völkermorddrohung» vor
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Nach Atombomben-Aussage: Netanjahu wirft Spaniens Premier Sánchez «Völkermorddrohung» vor

Die Spannungen zwischen Israel und Spanien erreichen einen neuen Höhepunkt: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu wirft Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez nach umstrittenen Aussagen eine «eklatante Völkermorddrohung» vor. Hintergrund ist eine Rede, in der Sánchez bedauerte, «weder über Atombomben noch über Flugzeugträger und grosse Ölreserven» zu verfügen, um Israel im Gaza-Krieg zu stoppen. Das berichtet die Welt.

GPO/KOBI GIDEON HANDOUT HANDOUT / KEYSTONE
Archivfoto vom 23. November 2023: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Mitte) trifft Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez (rechts) und Belgiens Premier Alexander De Croo (links) in Jerusalem.
GPO/KOBI GIDEON HANDOUT HANDOUT / KEYSTONE

Sánchez betonte: «Wir allein können die israelische Offensive nicht stoppen, aber wir werden nicht aufhören, es zu versuchen.» Israel reagierte mit scharfen Worten. Auf der Plattform X erklärte Netanjahus Büro: «Offenbar sind die spanische Inquisition, die Vertreibung der Juden aus Spanien und der systematische Massenmord an Juden im Holocaust für Sánchez nicht genug. Unglaublich.»

Auch Israels Aussenminister Gideon Saar meldete sich zu Wort: «Zwischen der Hamas und Pedro Sánchez besteht eine echte Partnerschaft.» Die israelische Regierung wirft Spanien seit Monaten eine Israel-feindliche Politik vor, zuletzt wegen eines per Gesetz verankerten Waffenembargos und eines Importverbots für Produkte aus israelischen Siedlungen.

Sánchez selbst erklärte, er stehe auf der «richtigen Seite der Geschichte» und wolle «den Völkermord im Gazastreifen stoppen, die Täter verfolgen und die palästinensische Bevölkerung unterstützen». Israel sowie die deutsche Bundesregierung weisen den Vorwurf des Völkermords entschieden zurück.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.