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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern, von wo aus auch immer Sie uns zuschauen. Ich freue mich, dass Sie da sind und ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... Kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 8. Juni 2026. Eine ganze Batterie von neuen Interviews haben wir auf unserem Sender hochgeladen. Der zweite Teil meines Gesprächs mit Wladimir Solovyov, dem russischen Journalisten und Fernsehmoderator, der im Stil eines amerikanischen Fernsehpredigers die ganze Modulationsskala der Emotionen und der Rhetorik Beherrscht hochinteressant natürlich und auch diagnostisch wertvoll, denn Solovyov spricht aus, was Millionen von Russen denken. Und das ist einfach eine Wirklichkeit, die man nicht wegwischen kann. Und da sollte man sich auch nicht einbunkern im eigenen weltanschaulichen Schrebergarten, sondern eben den Dialog, das Gespräch suchen. Das ist die Essenz des Journalismus und vor allem eben auch jene Leute, jene Stimmen zu Wort kommen zu lassen, die eben im allgemeinen Medien-Mainstream nicht gehört werden. Die andere Seite, die ist ja allgegenwärtig. Das ukrainische Vollprogramm läuft da in propagandistischer Volldröhnung fast 24 Stunden am Tag. Aber was denken eigentlich die Russen? Was sagen die Russen? Und natürlich, alle Seiten betreiben im Krieg Propaganda, übrigens auch die Schweizer Regierung, die sich da einmischt mit Wirtschaftssanktionen. Kriegspartei ist im Wirtschaftskrieg, das wird immer etwas verharmlost, verniedlicht, aber das müssen wir glasklar sehen, dass die Schweiz hier ihre Neutralität nicht mehr voll aufrecht erhält. Deshalb die andere Sicht, die andere Seite. Gibt's den Teufel, mache ich mit ihm selbstverständlich ein Interview. Und ein zweiter Teufel ist da gleich auch noch in meinem Studio aufgetaucht. Björn Höcke, der deutsche... AfD-Politiker, womöglich der umstrittenste Politiker Deutschlands. Und auch da stellt sich die Frage, stimmen diese frenetischen Einschätzungen? Sie kennen natürlich meine Meinung, wir haben ihn schon öfters auf unserem Sender gehabt. Bilden Sie sich selber ein Urteil. Wir haben ein sehr anspruchsvolles Gespräch geführt über die deutsche Geschichte, über die deutsche Identität und natürlich auch den Giftschrank, sozusagen die Abgründe. der eigenen Geschichte und wie geht man damit als konservativer Politiker um, der ja sich beziehen möchte, auch positiv beziehen möchte, auf diesen grossen Resonanzraum der deutschen Geschichte, in dem es eben diese zwölf Jahre gibt, die eine Zäsur, einen ganz markanten Bruch bewirkt haben, einen Absturz, einen Höllensturz geradezu. Und Björn Höcke ist eben einer jener deutschen Politiker, die sich mit diesen auch geschichtlichen Fragen auseinandersetzen, aus der Position heraus, dass er sagt, solange Deutschland die nationale Identität auf einem Selbsthass aufbaut, kann das nichts werden und die Orientierungskrise, die jetzt auch in der deutschen Politik zu spüren ist, hat natürlich auch damit zu tun, dass Deutschland eine Art Funkstörung mit sich selber an den Tag legt. Also schauen Sie sich das an, auch aus schweizerischer Sicht sicher sehr interessant. Und dann natürlich... Mein brisantes Gespräch in Budapest geführt im Präsidentenpalast im Palais Chandor mit Tamás Šuljok, ein Verfassungsrechtler, ein Verfassungsrechtsdozent, der wirkte als Präsident des Ungarischen Verfassungsgerichts, parteilos, ist dann 2024 im März gewählt worden zum Staatspräsidenten Ungarns und jetzt nach den Wahlen am 12. April wird er ziemlich unsanft angegangen. von der neuen Regierung, die ihn ultimativ auffordert, zurückzutreten. Man kann ihm keine Verfassungsbrüche oder illegalen Handlungen vorwerfen, aber es gibt politische Dissonanzen. Die neue Kraft im Regierungspalast, der neue Premierminister Peter Magyar, wirft dem Staatspräsidenten vor, er habe sich im Wahlkampf zu wenig stark exponiert, zu wenig eingemischt, wobei... Das ist jetzt halt die Frage der verfassungsrechtlichen Interpretation, wobei sich der Staatspräsident auf den Standpunkt stellt, ja es ist mir ja verboten, da in die Politik mich allzu sehr einzumischen. Seine Kritiker sagen, er sei ein Repräsentant des korrupten Regimes von Viktor Orban, das abgewählt wurde. Übrigens nach allgemeiner Auffassung in intakten demokratischen Wahlen. Trotzdem möchte Madjar jetzt einen Systemwechsel herbeiführen. Nun, wenn die neue Regierung durch demokratische Wahlen völlig legal und legitim ins Amt kam, was soll dann ein Systemwechsel bewirken? Will man da sozusagen die Institutionen umbauen? Möchte man eine parlamentarische Diktatur einführen? Darüber habe ich gesprochen und es sind aus meiner Sicht beunruhigende Vorgänge. Auch eine massive Handgreiflichkeit, könnte man sagen, der Regierung, des Ministerpräsidenten gegenüber dem Staatspräsidenten. Und man muss sehen, dass eben diese beiden Institutionen in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen. Der Staatspräsident hat die Aufgabe. die mässigende, einigende Kraft zu sein im Land. Er kann Gesetze nicht blockieren, aber er kann sie zum Beispiel ans Verfassungsgericht weiterleiten, um dann dort die Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen prüfen zu lassen. Und das möchte man nicht durch ihn geschehen lassen. Also hier ist nach verschiedenen Auffassungen möglicherweise eine Art Staatsumbau im Gang. Man muss sich einfach fragen, Was los gewesen wäre in Europa, wenn ein Viktor Orban auf diese Art und Weise nach einer Wahl durchgegriffen hätte? Madjar möchte ja nicht nur den Staatspräsidenten loswerden, er hat nicht nur ihn zum sofortigen Rücktritt aufgerufen, sondern eine ganze Reihe von anderen Vertretern der Institutionen, hohen Magistraten in Ungarn, deren Verbrechen in den Augen der Regierung darin besteht, dass sie zum Teil Mitglied der Fidesz-Partei sind oder aber von der Fidesz-Partei bestimmt. Der Staatspräsident ist, wie gesagt, parteilos. Also das ist ein, glaube ich, doch historisches Interview, denn es hat am Sonntag, einen Tag nach unserem Interview, Demonstrationen gegeben zugunsten des Präsidenten. Und schauen Sie selber im Gespräch, er ist kein politischer Powerplayer, er ist nicht einer, der sich jetzt da querstellt, sondern er sagt, nein, ich bin bereit, mit dieser neuen Regierung zusammenzuarbeiten, die ihn aber weghaben will. Bevor man sich jetzt allerdings zu sehr über Ungarn echauffiert, behalten Sie im Auge, wer hat denn eigentlich die Stimmung heraufbeschworen und entstehen lassen, die dieses Kesseltreiben auch gegen das sogenannte System Orban möglich machte. Natürlich auch die Europäische Union, die immer wieder diesen Ministerpräsidenten diskreditierte und auch seine demokratischen Credentials sozusagen in Zweifel zog, allerdings ohne nennenswerte Beweise, ohne irgendwelche... tatsächlich belastbaren Indizien. Dass Orban in seiner Amtszeit nach 16 Jahren, wurde immer wieder glanzvoll bestätigt, dass er offensichtlich Fehler gemacht hat, dass in der Innenpolitik grosse Fehler passiert sein müssen, sonst wäre er nicht vehement abgewählt worden, das scheint mir evident. Wir haben hier ja vor allem immer auch die aussenpolitische Performance dieser ungarischen Regierung angeschaut, vor allem auch die diplomatischen Bestrebungen bezüglich des Kriegs in der Ukraine. Und da muss man sagen, ist und bleibt Viktor Orban, ein ganz wichtiger Friedenspolitiker, unabhängig davon, was jetzt natürlich seine triumphierenden Gegner da behaupten. Auf jeden Fall ein spannendes Gespräch, das wir auf Deutsch geführt haben. Das heisst, ich habe meine Fragen auf Deutsch gestellt. Der Präsident spricht Deutsch, aber nicht perfekt. Und er wollte das sehr präzise beantworten, hat auf Ungarisch geantwortet. Aber wir hatten einen hervorragenden Übersetzer gleich im Saal. Sie hören also dann... gewissermassen eine Form von Simultanübersetzung. Lassen Sie sich darauf ein. Was sind die Themen, mit denen wir uns zu beschäftigen haben? Umfragen in der Schweiz, hochinteressant. Die Kernenergie soll weitergeführt werden. Der einstmals beschlossene Ausstieg soll rückgängig gemacht werden. Die Schweizer verlieren den Glauben an die Energiewende, an die ... Die sogenannten erneuerbaren Energieträger mit Windrädern und Solarpanelen kann man eine Industriewirtschaft wie die schweizerische nicht aufrecht erhalten. Wir haben sie auch in den Kantonen gesehen. Der Solarexpress im Kanton Wallis ist krachend gescheitert. Eine Mehrheit der Befragten spricht sich ganz klar dafür aus, im Bereich Kernenergie weiterzumachen. Das zerreisst natürlich jetzt etwas die Mitte-Partei. Dort war ja Atom-Doris, die frühere Bundesrätin Doris Leuthard, über viele Jahre sozusagen das Gesicht der Kernenergie in der Politik in der Schweiz. Aber dann, nach diesem Reaktion... Reaktorunglück, das ja eigentlich eine Flutkatastrophe war, mit einem havarierten Reaktor in Japan, hat sie sich vollkommen, man könnte sagen populistisch, umgedreht und dann für den Kernenergieausstieg geweibelt und gepredigt. Und sie hat da auch mit allerlei Fake News um sich geworfen, dass diese Energiewende nichts kosten würde, 40 Franken pro Hauswald. Absolute Abstrusitäten, wie sich da hinterher herausgestellt hat. Und jetzt ist also diese... Die Papstpartei, könnte man sagen, die vielleicht allzu sehr der damaligen Bundesrätin gefolgt ist, hin- und hergerissen, weil eben auch in der Mitte-Partei immer mehr Exponenten sich zu Wort melden und eben den Wiedereinstieg bzw. die Weiterführung der Kernenergie predigen. Auch interessant, die Sozialdemokraten sind eine Kaderpartei, die Grünen übrigens auch, und eine Kaderpartei, man könnte auch sagen eine Kader- oder Kadavergehorsamspartei, bei der es kaum Abweichler gibt bei Abstimmungen. Da sind jetzt am Wochenende Auswertungen erschienen, auch die Grünen absolut auf einer fast stalinistischen klaren Linie. Und die immer wieder gescholtene SVP in unseren Zeitungen, die erweist sich da als ziemlich buntscheckiger Verbund, als buntscheckiger Haufen, viel mehr Individualismus, auch eben Abweichlertum innerhalb der SVP. Und da haben ja die Medien immer wieder geschrieben, die stramm rechte Partei, alles dummes Zeug. Bei den Linken geht es viel strammer zu und her und die Abweichler werden ja auch brutal abgestraft. Siehe dem Fall Daniel Jositsch, der Ständerat, der da ziemlich heftig rausgeworfen wurde. Wobei, um die ganze Wahrheit hier abzubilden, er hat es vielleicht auch ein bisschen übertrieben. Du kannst natürlich gegenüber der eigenen Partei nicht einen Kurs fahren, der dann gegen die Partei geht. Aber bei der SP und bei den Grünen... sind die Empfindlichkeiten gewiss grösser und die Bereitschaft zu einer bestimmten Meinungstoleranz ist entschieden kleiner. Dann dieser Subventionsreport, über den wir gesprochen haben, schon Ende letzter Woche. Das IWP, das Institut für Schweizerische Wirtschaftspolitik in Luzern, hat mit einer akribischen Recherche über neun Monate den ganzen schweizerischen Subventionssumpf ausgeleuchtet. Insgesamt 50 Milliarden Schweizer Franken auf allen Stufen. Bund, Kantone, Gemeinden fliessen in Subventionen. Also es soll doch kein Mensch mehr erzählen, wir hätten nicht genügend Geld für die AHV, für unsere Armee, wenn man Subventionen in der Höhe von 50 Milliarden Franken bezahlen kann. Und diese Subventionen gehen dann nicht nur an armengenössige oder unterstützungswürdige Bankrottbetriebe, sondern zum Beispiel, das ist jetzt in der Schweiz am Wochenende gestanden, zum Beispiel an Rolex, an Young Boys, auch an Deutsche. Organisationen, das fliesst ins Ausland, Oxfam usw. Das sind gewaltige Beträge, die sich aufsummieren zu 50 Milliarden Franken. Trotzdem ist man beim Bund nicht bereit, den Gürtel enger zu schnallen und zu sparen. Ganz im Gegenteil, man will immer noch mehr Geld raushauen. Das ist unseriös und zeigt einfach, dass man in Bern die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Gute Nachricht, ein Inserat ist erschienen von... Unternehmen, die sich für die keine 10 Millionen Schweiz-Initiative der SVP engagieren. Und sie sagen, zu viel ist zu viel, es kommen zu viele, es kommen die Falschen. Und da sind sehr prominente und auch erfolgreiche Schweizer Unternehmer und Spitzenmanager dabei. Zum Beispiel der höchst umtriebige, kreative und eben auch verkaufsgeniale Kenny Eichenberger. Der ja im Zeichen des Mercedes-Sterns, also nicht gerade das Universum bewegt, aber doch den Sternenhimmel der Automobilität. Er ist da beispielsweise dabei. Oder ein Rolf Dörig von der Swiss Life. Ein im bürgerlichen Milieu auch, ebenso wie Kenny Eichenberger, fest verankerter Zeitgenosse, ein Leistungsträger unseres Landes. Danach Nils Planzer vom berühmten Transportunternehmen. Das sind also viele sehr... potente und starke und auch gute Unternehmerpersönlichkeiten dort vertreten. Das zeigt eben, wie stark das die Leute beschäftigt. Allerdings zeichnet sich etwas ab. Glaubt man zu sehen, wenn ich da etwas den Auguren zuhöre, dass sich möglicherweise aufgrund dieser massiven bundesrätlichen Kampagne jetzt die Begeisterung für die SVP-Initiative etwas gelegt haben könnte. Auf jeden Fall wird das hochspannend. Wir treten ja jetzt in die letzte entscheidende. Viele haben vielleicht auch schon abgestimmt, am 14. Juni wissen wir mehr, am nächsten Sonntag ist hier sozusagen der Matsch geführt. das Spiel zu Ende und wir sehen dann die Resultate. Der Schwingerkönig Armon Orlik liebt die Präsidentin der jungen Grünen. Da habe ich mir gedacht, ja, das passt eigentlich noch. Der Schwingerkönig, der jetzt nicht sehr erfolgreich im Moment da im Segment unterwegs ist und die Grünen ja auch eher in einer etwas schwierigeren politischen Phase. Der Zeitgeist hat etwas gegen sie gedreht. und ja, der... Sagen wir etwas glücklose Schwingerkönig und die glücklosen Grünen, die da zusammen ihr Glück zu finden versuchen. Und ja, interessant natürlich, Armon Orlik auch als Schwingerkönig, nicht ganz unumstritten, denn er hat ja bei Weidgenössischen den Schlussgang nicht gewinnen können. Es gab einen Gestellten und daneben auch Stimmen, dass man das wie früher hätte behandeln sollen, nämlich einen Erstplatzierten ausrufen, aber eben keinen König. Aber der Druck hier vermute ich auf die... Schwinger-Szene, doch einen König zu küren. Diese Versuchung war zu gross. Hoffen wir, dass aus diesem im Moment etwas reduzierten Sportler- und Politikerglück wenigstens ein gemeinsames, grosses Liebesglück wird hier in den Schlagzeilen. Wir berichten, wir halten Sie da auf dem Laufenden. Moretti und Grand, Grand Montana, die Aufarbeitung geht weiter. Und jetzt interessant, die... Opferanwälte haben da ein neues Corpus Delicti aufgespürt. Offensichtlich sollen die Morettis relativ kurz vor der Brandkatastrophe ein WhatsApp an die Mitarbeiter geschickt haben. Man solle bitte aufpassen mit diesen Pyros, das sei gefährlich in den geschlossenen Räumen. Und das wirft natürlich die Frage auf, ob man hier tatsächlich, vielleicht jetzt juristisch formuliert, eventuell vorsätzlich gehandelt haben könnte, dass man im Wissen um die Risiken trotzdem diese Praktiken zugelassen hat. Also das ist eine weitere Facette dieser organisierten Verantwortungslosigkeit, die man in diesem Fall beobachten kann. Wir haben ja schon von ganz Anfang an entsprechend berichtet nach den ersten Medienkonferenzen. Ich war es nicht, dafür aber der andere. Das ist so etwas, die allgemeine rhetorische Begründungs- und Gesprächslage, die sich da ablesen, diagnostizieren lässt. Dann die Zoll... Zollverhandlungen, der Zollkonflikt mit den Vereinigten Staaten, da haben wir ein Tauziehen jetzt in der Schweizer Politik zwischen dem Wirtschaftsdepartement von Guy Parmalin und dem SECO mit Helen Budliger-Artieda. Die sagen, wir müssen mit den Amerikanern einen pragmatischen Deal finden. Da sind auch die Unternehmer dabei, Fredi Gantner, Jean-Frederic Dufour von Rolex und viele weitere Persönlichkeiten. Gegenüber steht, dass Gassis und Janslager das dafür plädiert, jetzt vor allem mit der Europäischen Union enger anzubandeln. Und der Außenminister hat letzte Woche in Zug einen Auftritt gehabt und dort Einblicke gegeben in sein Credo, nämlich dass er sagt, die Schweiz könne ihre Position bei der Neutralität und bei der Unabhängigkeit eben nicht knallhart durchziehen. Und ich habe Ihnen ja aus Antalya Ähnliches berichtet. Ignazio Gassis ist ein Politiker, der einfach nicht daran glaubt, dass die Schweiz hier ihre Position dezidierter vertreten sollte. Und das ist ein ganz anderes aussenpolitisches Konzept, als es etwa die Unternehmergruppe Team Switzerland vertritt. Ein Fredi Gantner, der eben auch im Zug aufgetreten ist und dort ganz klar gesagt hat, wir müssen knallhart unsere Interessen verteidigen. Und ich bin ganz klar für diese Position. Natürlich muss die Schweiz ihre Interessen knallhart... Vertret, nicht unfreundlich, aber knallhart. Den kapitulieren kannst du immer noch. Aber wenn du schon in die Verhandlungen einsteigst, mit dieser Mentalität, dann lädst du ja den anderen ein, noch mehr aus dir herauszuzupfen. Also wer sich selber zum Zwerg macht, muss ja auch nicht sich wundern, wenn er wie ein Zwerg behandelt wird. Ganz wesentliche Erkenntnis. 10 Millionen Schweiz-Initiative. Da... Spitzt sich jetzt das Ganze also auch zu, und zwar zu einer Art Showdown gegen die SVP. Alle gegen die SVP, und das ist jetzt auch der Tenor der Kampagne. Wollt ihr eine SVP-Schweiz? Nein, Also hier macht man aus einer Sachfrage eine parteipolitische Frage und versucht eben entsprechend über diese Schiene zu mobilisieren. Was natürlich zeigt, dass es keine sachlichen Einwände gibt, wenn man es eben auf diese Stufe lupfen muss. Wenn man sagen muss, ja es kommt ja von der SVP, also müssen wir dagegen sein. Also sozusagen diese parteirassistische Betrachtungsweise, je nach Trachtenverein, ich beurteile eine Idee nicht aufgrund der Partei. nicht aufgrund der Qualität der Idee, sondern aufgrund des Absenders. Das ist eigentlich ein schäbiges, ein völlig primitives Verhalten, das jetzt aber auch in den Medien massiv mitgemacht wird. Und entsprechend treten da die Gegner der Initiative auf. Man hat berechnet, 9 Millionen Franken, bleiben wir auf dem Teppich, 9 Millionen Franken haben sie bekommen, Rekordbeträge für ihre Kampagne. Und es wundern sich jetzt einige Journalisten, auch am Wochenende heute Morgen, Dieses Geld, wohin ist es eigentlich geflossen? So viel haben wir ja gar nicht gesehen an Gegenkampagne. Und die Frage stellt sich, haben da ein paar Parteien für sich noch was abgezweigt ins Kasseli? Nun, das lässt sich nicht bestätigen, aber der Druck, sozusagen der propagandistische Gegendruck gegen die Initiative, der war schon sehr, sehr stark. Aber punkto Anzeigen hat man vielleicht tatsächlich nicht so wahnsinnig viel gesehen. Also die Frage scheint mir berechtigt, wo sind eigentlich... Diese 9 Millionen Franken hin. Bundesanwalt Stefan Blättler, uns sind die Hände gebunden. Der Bundesanwalt äussert sich zum Terrorfall Winterthur. Da lautet ja der Vorwurf, man hätte bei diesem radikalisierten, ich glaube Absolventen einer schweizerischen Mittelschule, Türke dann eingebürgert, der zum Radikal-Islamisten, zum mutmasslichen Terroristen sogar. Man hätte doch das früh erkennen müssen. Warum hattet ihr Tomaten auf den Augen? Und jetzt kommt diese Jammerjade. Uns sind die Hände gebunden. Wir haben zu wenig Überwachungsmaterial. Wir können zu wenig in die Handys hineinschnüffeln und hineinspitzeln. Und die Medien scheinen jetzt hier diesen jammernden Bundesanwalt in seiner Klagesinfonie unterstützen zu wollen. Vergessen wir nicht, Stefan Blättler hat sich auch schon geäussert, man brauche mehr Leute, noch mehr Personal für die Bundesanwaltschaft in Bern. Nun, ich habe da ja eine dezidiert kritische Position. Diese Bundesanwaltschaft ist meines Erachtens ein absoluter Fremdkörper im schweizerischen Staatsaufbau. Wir haben diese Bundesanwaltschaft ja ursprünglich, wissen Sie dank wem? Dank dem eisernen Reichskanzler Otto Bismarck, der nämlich nach der liberalen... Revolution in Deutschland. Viele Liberale sind in die Schweiz geflohen. Da hat er gesagt, die Schweiz müsse diese Liberalen aufspüren und ausliefern. Und zu diesem Zweck hat der Bundesrat damals tatsächlich diese Bundesanwaltschaft ins Leben gerufen. So quasi eine Polizei, eine Justizbehörde im Auftrag des preußischen Pickelhauben-Kanzlers. Und entsprechend fremdkörperlich. Wirkt dieses Gremium nach wie vor mit einer Geschichte von Skandalen, von Pleiten, von Pannen? Eine Untersuchung nach der anderen ging in die Hose, Fall Hollenweger. Sie erinnern sich, acht Jahre lang hat man da untersucht, hat die Bank kaputt gemacht, von Oskar Hollenweger. Am Schluss mussten sie freigesprochen werden. Blieb überhaupt nichts übrig. Eine ganz schummrige Sache damals, unappetitlich auch, wie man Informantenspitzel usw. Auch schon Provokateurs eingesetzt hat. Die Weltwoche hat das damals intensiv. Aufgedeckt, der Fall FIFA, auch da sind sie mit einer gigantischen Artillerie aufgefahren, nichts ist geblieben. Fall Blocher-Intrige 2007, Sie erinnern sich noch im Zusammenhang mit diesem Hollenweger-Fall, man glaubte, dass Blocher sozusagen eine Art Militärputsch in der Schweiz machen sollte. Das wurde angesteuert natürlich auch vom Kollege Gouchebin, der hier die Intrigenküche am Köcheln hielt. Auch dies hat sich vollständig in Luft. Aufgelöst Fall Hells Angels. Da sind sie angetreten und haben gesagt, das sei eine riesige kriminelle Organisation. Haben da ein paar Motorräder reingesackt und glaube ich ein halbes Gramm Marihuana gefunden. Das war's. Das ist die Bundesanwaltschaft. Das ist für mich eine überflüssige Behörde oder eine weitgehend überflüssige Behörde. Vor allem aber zeichnet sie sich aus durch flagrante institutionell bedingte Unfähigkeit. Denn die meisten Bundesanwälte kommen, wollen beruhigen, weniger Skandale. machen nichts, dann wird ihnen vorgeworfen, ihr macht nichts, dann müssen sie ihre Existenz rechtfertigen, machen zu viel, gibt es den nächsten Skandal, der Bundesanwalt fliegt raus und ein Neuer kommt und sagt, uns sind die Hände gebunden, wir brauchen mehr Kompetenzen. Ich würde dieser Behörde auf keinen Fall mehr Kompetenzen geben, weil diese Behörde für mich wie eine Fehlkonstruktion, wie ein Fremdkörper in unserem Staat erscheint. Und dann noch interessant habe ich gelesen, Jacqueline Badran, Jacqueline Padran, ich spreche das immer französisch aus wegen Jacqueline und Padran, aber sie heisst Jacqueline Padran. Sie hat ja eine Firma. Diese Firma ist in einer unterstützten Zürcher Wohnung, man könnte sagen in einer schönen Sozialwohnung, also mit relativ günstigem... Sie profitiert von sehr vielen Staatsaufträgen, wie wir da in der NZZ am Sonntag lesen konnten. Und offensichtlich ist sie eigentlich gar nicht grossunternehmerisch tätig, weil sie natürlich meistens in Fernsehtalkshows, im Schweizer Fernsehen auftritt, oder dann im Bundeshaus, wo sie zum Teil auch einschläft während der Sitzung. Ich habe das ja damals miterlebt in diesen acht Jahren. Deshalb die Fragestellung schon noch pikant, was ist das eigentlich für eine Firma, lebt die vor allem von Staatsaufträgen usw. Also die NZZ da mit einer ziemlich guten und auch etwas spitzigen Nachforschung und Untersuchung. Ich glaube, das war es. Ich habe mir da ein paar Notizen gemacht. Meines Wissens nichts vergessen. Ja, doch noch etwas habe ich. Bei der 10-Millionen-Schweiz-Initiative gibt es eine bundesrätliche Initiative für mehr verdichtetes Bauen. Geht vor allem aus von den SVP-Bundesräten Rösti und Parmalin. Also Verdichtung, Hochhäuser und so weiter. Und dagegen läuft jetzt der Heimatschutzsturm mit Martin Kilias, dem früheren Strafrechtsprofessor. Und interessant ist, dass dieser Bau... Die Offensive, die da gefordert wird, pikanterweise natürlich von SVP-Leuten ausgeht und sie löst sehr viel Zustimmung aus. Das wären dann die Gegenspieler des Heimatschützers in der Immobilienwelt. Das ist natürlich eine super Nachricht, wenn man aus dem Bundesrat solche Projekte anschieben wird. Also immer auch schauen, wo liegen die Interessen, wo geht das Geld hin. Das sind erhellende Zusammenhänge. Meine Damen und Herren, das war es von... Weltwoche Daily Schweiz, jetzt dann gleich die internationale Ausgabe. Ich freue mich, dass Sie da sind und vielleicht bleiben Sie auch dabei im internationalen Radar, den wir da etwas ausspannen. Bis gleich. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form. Fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo. ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. 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Milliarden-Subventionen in die ganze Welt, aber kein Geld für die AHV. Alle gegen die SVP statt für die Schweiz: Showdown bei der Zuwanderung. Schweizer fordern Kernenergie. Unternehmerin Badran: Günstiger Wohnraum und Staatsaufträge

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Milliarden-Subventionen in die ganze Welt, aber kein Geld für die AHV. Alle gegen die SVP statt für die Schweiz: Showdown bei der Zuwanderung. Schweizer fordern Kernenergie. Unternehmerin Badran: Günstiger Wohnraum und Staatsaufträge
Milliarden-Subventionen in die ganze Welt, aber kein Geld für die AHV. Alle gegen die SVP statt für die Schweiz: Showdown bei der Zuwanderung. Schweizer fordern Kernenergie. Unternehmerin Badran: Günstiger Wohnraum und Staatsaufträge
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Interview mit Wladimir Solovyov
  3. Interview mit Björn Höcke
  4. Gespräch mit Tamás Šuljok
  5. Schweizer Energiepolitik
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