Migros-Chef Mario Irminger warnt in den Medien lautstark vor den Folgen der Zuwanderungsinitiative. Was er dabei jedoch tunlichst verschweigt, ist die Tatsache, dass sein eigener Konzern ganz massiv von dieser Massenzuwanderung profitiert. Jedes Jahr spült die Personenfreizügigkeit der Migros zwischen 80.000 und 100.000 neue Kunden direkt in die Läden. Das bedeutet für das Unternehmen schlicht mehr Umsatz und mehr Gewinn.
Gaetan Bally/Keystone
Er betrachtet das Schicksal des Landes durch die rein kurzsichtige Brille seines eigenen Konzerninteresses. Man vermisst hier jeglichen patriotischen Geist, gerade bei einem Unternehmen, das sich sonst so gerne als urschweizerisch und besonders nachhaltig gibt.
Am Ende schaut man ganz entschieden aufs Portemonnaie, kleidet das Ganze aber in das gängige Gutmenschen-Vokabular.