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Mehrheit der AfD-Anhänger nennt Unzufriedenheit mit der Bundesregierung als Grund für Wahlentscheidung

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Mehrheit der AfD-Anhänger nennt Unzufriedenheit mit der Bundesregierung als Grund für Wahlentscheidung
Mehrheit der AfD-Anhänger nennt Unzufriedenheit mit der Bundesregierung als Grund für Wahlentscheidung
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Mehr als die Hälfte der AfD-Wähler nennt Frust über die Bundesregierung als wichtigsten Grund für ihre Wahlentscheidung. Dies zeigt eine Civey-Umfrage. Demnach geben 56 Prozent der befragten tatsächlichen und potenziellen Wähler an, ihre Unterstützung der Partei mit Unzufriedenheit über die Regierungsarbeit zu begründen.

MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE
Stimmzettel mit AfD-Logo beim Landesparteitag in Jüterbog (Symbolbild)
MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE

Mit deutlichem Abstand folgen weitere Motive. 44 Prozent der Befragten sagen, die AfD habe gute Ideen, während 40 Prozent angeben, Zuwanderung abzulehnen. Weitere Gründe sind laut der Umfrage die Werte der Partei, ein Mangel an politischen Alternativen sowie die wahrgenommene Kompetenz von AfD-Politikern. Zwölf Prozent unterstützen demnach auch einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union.

Im Vergleich zu früheren Erhebungen zeigt sich eine Verschiebung der Hauptmotive. In einer Befragung vom September 2025 überwog noch die Ablehnung von Zuwanderung mit 55 Prozent als wichtigstes Argument. Damals nannten 52 Prozent die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung als zentralen Grund. Bereits im April 2025 lag dieser Wert bei 61 Prozent.

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